Der Masseur

(Bild von Heike Frohnhoff auf Pixabay)

 

Verdammt, irgendwo musste es hier doch abgehen. Das Navi hatte Anne schon einmal in die Irre geführt und sie in die entlegenste Ecke eines Dorfes dirigiert. Langsam wurde es zeitlich eng. Sie hatte bewusst einiges an Puffer für die Anfahrt zum ‚Masseur‘ mit eingeplant.

Das war ein neuer Versuch ihrer, sich aufbäumenden, und nach Erfüllung gierenden Lust ein Ventil zu verschaffen. Ob der neue Kerl dazu geeignet war? Keine Ahnung. Im Austausch war er eher zurückhaltend, aber kam ganz nett rüber. Und Anne war im Augenblick nicht sehr anspruchsvoll. Sie wollte ES nur wieder versuchen. Also hatte sie ihrem Mann gesagt sie sei mit einer Freundin verabredet und war losgefahren. Auf der Karte hatte sie sich ungefähr angesehen wo es hin ging – denn wie bei dem Pendler sollte das Treffen in privater Umgebung stattfinden. Das war immer ein Wagnis aber Anne war es mittlerweile egal.

Ärgerlich, hier in diesem Tal war der Empfang für das Navi wohl schlecht, aber es musste in wohl irgendwo rechts abgehen- ah ja, da stand das Straßenschild das nun endlich den richtigen Weg wies. Und nach kurzer Zeit hieß es ‚sie haben ihr Ziel erreicht‘.

Er hatte ihr ein Bild von sich geschickt. Im ersten Augenblick musste sie lachen als sie es sah. Er erinnerte sie ein wenig an den Kuschelbär“. Der ganze Körper war irgendwie ‚weich‘ nicht so ganz das was sie suchte, aber sie war wirklich nicht wählerisch.
Ein Parkplatz war in dieser ruhigen Dorfstraße schnell gefunden . Noch einmal tief durchatmen und dann stand sie auch schon an dem Haus und drückte auf den Klingelknopf.

Nur Sekunden später öffnete sich die Tür, er musste wohl direkt daneben gewartet haben. „Ah, Frau Müller, schön, dass sie es doch noch geschafft haben, kommen sie doch rein“.  Anne war irritiert- was sollte das denn und mit einem Kopfschütteln betrat sie den Hausflur. Der Masseur schloss die Eingangstür schnell hinter ihr. „Sorry für die etwas ungewöhnliche Begrüßung, aber meine Nachbarin ist eine alte Tratschtante und jeder Besuch bei mir wird neugierig beäugt. Wenn sie den Eindruck hat, das ist Kundschaft die zur Massage kommt, dann fragt sie mir kein Loch in den Bauch über meinen ‚Damenbesuch‘. Wie es eben auf dem Dorf ist.

Anne sah sich schon einmal verstohlen um. Wirkte alles ein wenig renovierungsbedürftig…. Die Wände konnten einen neuen Anstrich vertragen, hie und da standen Kartons herum…merkwürdig.

Sorry wie es hier aussieht“ er schien ihre Gedanken gelesen zu haben, „aber ich bin gerade am renovieren, weiter oben im Haus und in meinem Massageraum sieht es ansprechender aus. Aber komm doch erst mal rein. Willst du was trinken? Ich kann dir Sekt, Limo, Sprudel anbieten – oder willst du lieber einen Kaffee?“ Holte der Kerl auch einmal Luft?

„Danke, ein Wasser wäre schön, ich muss später ja noch Auto fahren und da ist Alkohol ein No-Go. Zudem in ich ja nicht für eine Tasse Kaffee hergekommen“.

Die Unterhaltung plätscherte eine Weile vor sich hin. Er war sichtlich nervös, hatte Anne im Laufe des Gesprächs mitgeteilt, dass er seit einiger Zeit von seiner Frau getrennt leben würde und Anne nun die Erste sei, mit der er wieder Sex haben würde. Na, das konnte ja was geben.

Komm mit nach oben, ich habe da etwas vorbereitet. Ich glaube du wirst eine Massage zur Entspannung bestimmt genießen“. Nun das ließ Anne sich nicht zweimal sagen. Dafür war sie immer zu haben und wenn er sein Handwerk verstand, wäre der Tag zumindest in dieser Hinsicht ein Gewinn.

Der Masseur führte sie hinauf in die obere Etage. Hier sah es schon viel ansprechender aus und es roch frisch gestrichen. Er öffnete eine Tür ‚Holla die Waldfee‘ dachte sie bei sich.

Mitten im Raum stand eine Liege auf der sich ein sichtbar flauschiges Handtuch befand. An den Wänden hatte er kleine  Teelichter aufgestellt, im Hintergrund spielte eine leise, schon jetzt entspannende Musik.

Zieh dich aus und mach es dir auf der Liege bequem, leg dich am Besten auf den Bauch. Ich komme gleich und dann verwöhne ich dich“. Mit diesen Worten schloss er die Tür hinter Anne.

Nun gut, dachte sie bei sich, während sie sich in dem Raum genauer umsah. Außer der Liege, einer breiten Matratze auf der sich ein großes Kissen und eine Decke befanden und die in der Ecke des Raums lag, und den vielen Teelichtern stand da nur noch eine kleine Kommode mit der Stereoanlage. Zumindest offensichtlich kein Platz um irgendwo eine Kamera zu verstecken. Denn das war auch eine von Annes heimlichen Ängsten – einen Film vom Sexdate im Netz zu finden.
Und dann begann sie sich auszuziehen. Der Raum war angenehm temperiert, er hatte sich wirklich Gedanken gemacht. Kurz darauf lag sie bäuchlings, wie er sie gebeten hatte, auf der Liege. ein zweites Handtuch hatte sie über ihre Beine bis über den Po gezogen. Sie musste nur aufpassen, dass sie nicht schon einschlief. Es war so angenehm hier:)

Doch schon hörte sie ihn hereinkommen. Sie hatte den Kopf zur Tür gedreht und sah nun, dass er sich auch aus- und umgezogen hatte. Nur noch mit einer weißen Pluderhose bekleidet betrat er den Raum und schaltete sofort die Deckenbeleuchtung aus. Die Teelichter erzeugten ein sanftes Licht. Anne war gespannt wie es nun weitergehen würde.

Reagierst du auf irgendwas allergisch? Ich würde für die versprochene Massage gerne ein Öl verwenden, wäre aber nicht so gut wenn du davon einen Ausschlag bekommst.“ „Nein, mach mal, ich vertrage alles“ Im nächsten Moment fühlte Anne wie ein warmes Öl auf ihren Rücken lief und ein angenehmer Duft von Orangen drang in ihre Nase. Gleichzeitig begann er mit sanftem Druck über ihren Körper zu streichen. Sie hatte es sich wirklich bequem gemacht und je länger er mit seinen Händen ihren Körper bearbeitete desto stärker entspannte sie.
Langsam arbeitete er sich über die Lendenwirbelsäule weiter nach unten, war an ihrem Hintern angekommen und schon fiel das Handtuch. Sanft drückte er die Beine etwas auseinander. Mit leichten Bewegungen massierte er Oberschenkel, bewegte sich hinab zu ihren Fesseln und am anderen Bein wieder hinauf. Wie zufällig berührten seine Finger immer wieder ihre, langsam feuchter werdende Mitte.

Anne begann sich vollkommen zu entspannen. Das tat sehr gut, und langsam begann sich eine Wärme in ihr auszubreiten. Die leise Musik im Hintergrund, die schummrige Beleuchtung durch die Kerzen und der Duft im Raum ließen sie fast schweben. Seine rhythmischen Streicheleinheiten über ihren Körper, die immer zielgerichteter ihre Mitte erfassten, taten ein Übriges um ihre Lust zu entfachen. Mit leichtem Druck begann er nun ihre Klit zu massieren. Sie hob ihr Becken um ihm zu signalisieren dass sie das genoss. Er intensivierte den Druck und vorsichtig drang er mit einem Finger in sie ein. Anne war mittlerweile sehr nass, ihre Lust floss förmlich aus ihr heraus.  „Du scheinst das zu genießen, und ich muss sagen die Aussicht die ich hier habe ist auch durchaus anregend für mich. Aber ich habe noch etwas mehr zu bieten- rutsch doch ein bisschen in meine Richtung“ Er umfasste ihre Hüfte und zog sie zu sich so dass sie gerade noch mit ihrem Becken auf der Liege lag. Er spreizte ihre Beine und sie konnte nun spüren, dass die Massage auch nicht ganz spurlos an ihm vorüber gegangen war. Ein dicker Schwanz zwischen ihren Schenkeln begehrte Einlass. „Achtung, das wird nun etwas heftig…denn du hast mich geil gemacht“. Kaum hatte er das gesagt drang er mit aller Macht in sie ein.

Der Traum

Es war heiss, so heiss dass Anne abends wie gerädert von der Arbeit kam und abends nach einer ausgiebigen Dusche oft wie gerädert in’s Bett fiel. Sie hatte keine Lust mit Thomas zu reden, über was auch? Zudem forderte der Job sie im Augenblick extrem. Einige Kolleginnen waren krank oder im Urlaub, so dass sie zusätzliche Arbeit übernehmen musste und ihre Vorgesetzten dachten über eine Restrukturierung ihres Arbeitsplatzes nach. Sie musste Tätigkeitsberichte schreiben und wollte ein eigenes Konzept erstellen, das sich an tatsächlichen Arbeitsabläufen orientierte und nicht an Idealvorstellungen der Menschen die nur ‚am grünen Tisch‘ planten:(
Auch heute war wieder so ein Tag gewesen. Endlose Diskussionen die nicht wirklich zu etwas geführt hatten. Sollten doch die Herren aus der oberen Etage mal einen Tag in ihren Schuhen laufen, sie würden schon sehen, dass die ach so schönen Vorstellungen von dem idealen Kunden und reibungslosen Abläufen noch nicht einmal das Papier wert waren auf dem sie geschrieben waren. Aber was soll’s ? Wenn es noch lange so weiter gehen würde, und die neuen Konzepte tatsächlich umgesetzt werden sollten, würde sie sich anderweitig umsehen. Ihre Vorstellung von Service und Kundenorientierung waren….anders. Sie wollte ihr gegenüber so behandeln wie sie selbst behandelt werden wollte…und nicht als Nummer oder Kostenfaktor der einen idealen Betriebsablauf stört.

Nun stand sie hier unter der Dusche und ließ das kühle Wasser über ihren Körper laufen. Ihre Hände wanderten über ihren Bauch, ihren Busen, spielten mit den Nippeln und fanden dann den Weg zwischen ihre Beine. Der Körper verlangte nach ‚Mehr‘ aber der Kopf war müde, so müde, dass die Lust schon schlafen gegangen war. Noch eine Kleinigkeit zu essen, ein Glas Rotwein im Garten und dann ab in’s Bett. Morgen stand ihr wieder ein anstrengender Tag bevor. Thomas  hatte schon ihren Frust abbekommen. Sie hatte ihn kurz abgekanzelt und ihm klar gemacht, dass ihr heute nicht der Sinn nach Zuhören stand. Was auch? Immer wieder die gleiche Leier von  nervigen Kollegen und noch nervigeren Kunden. Ihre Sorgen zog er entweder in’s Lächerliche oder machte Vorschläge die so abseits jeglicher Machbarkeit waren, dass Anne sich nur noch mehr aufregte.
Gott sei Danke hatten Sie beim Bau des Hauses an solch warme Tage gedacht und das Schlafzimmer – ganz untypisch- in das Souterrain gelegt. Davor war eine relativ große Veranda mit einem großen Fenster, aber es war immer noch kühler hier, als wenn das Zimmer wie üblich, in einem der oberen Stockwerke liegen würde. Da sie morgens nach dem Lüften immer den Rolladen bis auf wenige Spalte schloss, war es hier nun angenehm ‚kühl‘  nun ja, kühler als im Rest des Hauses, und so schlief sie auch schnell ein nachdem sie sich  ausgezogen hatte und nur mit dem Slip bekleidet unter die dünne Decke kroch. Es dauerte nicht lange und sie driftete in das Land der Träume..far far away

Das sanfte Schlagen der Wellen, die meinen Körper umspielten, machte es mir schwer aufzuwachen. Ich lag an einem Strand, feinkörniger Sand unter meinem Rücken, die Sonnenstrahlen tanzen auf meinem Körper und das warme Wasser der Wellen umspielte immer wieder meinen fast nackten Körper. Ich fühle mich auf eine wundersame Weise geborgen und sicher und wusste dass DU gleich wieder bei mir sein würdest.
Wir wohnten nun schon einige Zeit hier im Haus am Strand und lebten unsere gemeinsame Lust aus. Weit weg vom der kleine Stadt und ihren Bewohnern. Kein Tourist verirrte sich hierher, war der Strand doch fernab jeglicher Vergnügungsmeile. Doch genau das wollten wir – Ruhe und Abgeschiedenheit um zu jeder Tages- und Nachtzeit lustvoll übereinander herfallen zu können. Erholung von unserem stressigen Alltag. Du warst etwas unternehmungslustiger als ich und hattest in den letzten Tagen die Umgebung und das kleine Städtchen erkundet. Vor einigen Stunden warst du aufgebrochen um wieder für Lebensmittel zu sorgen. Ich hatte es vorgezogen hier am Strand zu bleiben.
Noch im Halbschlaf wanderte meine Hand zwischen meine Beine. Die Sonne erhitzte nicht nur meinem Körper sondern auch meine Lust. Ich konnte nicht genug von dir bekommen und konnte es kaum abwarten bis du wieder bei mir sein würdest. Sehnsuchtsvoll blickte ich in die Richtung aus der du kommen solltest und wirklich, da in der Ferne sah ich dich. Kurz darauf warst du bei mir, Einkaufstüten in beiden Händen. Mit einer Hand schirmte ich meinen Blick gegen die sengende Sonne ab. Ich konnte nicht genug von deinem Anblick bekommen und fragte mich immer wieder wie ich einen Mann wie dich verdient hatte. Groß und mit dunklem dichten Haar, hatte  jedoch erst das kleine Grübchen auf deinem markanten Kinn meine Blicke auf sich gezogen als wir uns im Supermarkt erstmals über den Weg gelaufen waren- nun ja, ich war eigentlich mehr in dich hinein gelaufen. Aus meiner Entschuldigung wurde ein Kaffee und der Rest……wird Geschichte wenn es nach mir geht.
„Ich packe nur kurz die Einkäufe weg und du solltest dich duschen und was anziehen….ich habe eine Überraschung für dich!“
Das liebte ich so an dir, es wurde nie langweilig und du ließt dir immer was einfallen um unseren Urlaub hier kurzweilig zu gestalten. Doch das verschmitzte Lächeln hätte mich warnen sollen dass es diesmal etwas ‚anderes‘ werden sollte. „Rasier dich bitte besonders gründlich und überall, es könnte sein dass du……nun ja, du wirst schon sehen“ Noch während das warme Wasser über meinen Körper lief hattest du kurz den Kopf in die Dusche gesteckt. Ich konnte sehen, dass du deine weißen Leinenhose und ein weißes Shirt anhattest das deinen Oberkörper eng umschloss. Unter dem Stoff konnte ich das Spiel deiner Muskeln sehen. Whoww..dieser Mann gehörte zu mir:)
Mit frisch gewaschenen Haaren, makellos rasiertem Körper wie du es dir gewünscht hattest – warum eigentlich?- und noch ein wenig nass stand ich vor dem Kleiderschrank, unschlüssig was ich anziehen sollte denn es sollte ja zu deinem Outfit passen . Ich hatte in unserer Beziehung schnell gelernt, dass du derjenige warst der den Ton angab und es besser für mich war nicht immer alles zu hinterfragen. Für diesen Gehorsam wurde ich mit phantastischem Sex belohnt. Was wollte ich mehr?
„Zieh das weiße kurze Kleid an und lass den Slip weg“ Du standest hinter mir und deine Hände strichen sanft über meinen Körper. Ich spürte deinen Atem auf meinem Nacken als dein arm um meine Taille fasste und dein Finger über meine nasse Klit rieb. Sanft verstärktest du den Druck und mein Erregungslevel stieg, ich drückte meinen Po an dich, wollte dich hier und jetzt. „uhh, ja,,,,bitte..ich will dich“ „Nix da..“ mit einem kleinen Klaps auf meinen Po drehtest du dich um und verließt den Raum. „Ich warte 5 Minuten, dann bist du fertig angezogen und präsentabel..sonst“ Nachdem ich heute keine Lust auf ’sonst‘ hatte, und auch sehr neugierig war was du für uns geplant hattet beeilte ich mich deinen Wünschen nachzukommen. Nachdem ich Routine darin hatte war ich wirklich in 5 Minuten angezogen, leicht geschminkt und hatte die Haare kurz angefönt. Den Rest würde die Sonne erledigen.
„Ich habe gestern ein interessantes Gespräch mit dem Besitzer der Strandbar geführt. Er hat mir von einer Location berichtet, die ich mir heute kurz angesehen habe und in die ich dich nun bringen werde. Du musst mir vertrauen dass es dort sicher für dich ist und ich weiß, dass du dort Dinge erleben wirst die du dir in deinen kühnsten Träumen nicht vorstellen konntest. Ich werde immer an deiner Seite sein, denn ich will alles mit dir gemeinsam erleben.“ Oh Mann, das klang sehr geheimnisvoll. Ich wusste dass es keinen Sinn machen würde dich mit Fragen zu löchern. Du konntest verschlossen wie eine Auster sein und überaus verärgert reagieren wenn ich versuchte dich zu ‚knacken‘ Also genoss ich den kurzen Strandspaziergang. Hand in Hand betraten wir die Strandbar die wir in den letzten Tagen gefunden hatten. Das Haus lag unmittelbar am Strand und zog sich im hinteren Bereich in die angrenzende Bebauung des Ortes hinein. Ich hatte mich schon des öfteren Gefragt was sich wohl hinter der großen, mit wunderbaren Schnitzereien verzierten Holztür, die mit dem Schild ‚private‘ versehen war verbarg. Nun, heute war der Tag an dem ich dies erfahren sollte. José,der Besitzer, warf dir einen verschwörerischen Blick zu und sagte nur ‚es ist offen, und gut besucht‘ während du mich in Richtung genau dieser Holztür dirigiertest. „Entspann dich und vertraue mir, genieße jeden Moment denn du wirst nun Dinge erleben über die wir schon gesprochen haben, aber noch nicht ausleben konnten“ Ich war neugierig, das klang …oh mein Gott ! Ich weiß nicht was ich mir vorgestellt hatte, aber ganz sicher nicht DAS!
Wir standen in einem hellen Innenhof der von hellen Backsteinziegeln eingerahmt wurde. In der Mitte befand sich ein mit hellblauem Mosaik verzierter
Springbrunnen. Sitzkissen waren über den ganzen Innenbereich verteilt, ein Baldachin überspannte alles, so dass es zwar sehr hell, aber nicht einsehbar war. Und das war auch gut so, denn an einigen Stellen lagen bereits Paare, kleine Gruppen von Menschen, die durchaus nicht hier waren um die genialen Cocktails zu genießen. Augenblicklich ging mein Atem schneller. Wir hatten einmal darüber gesprochen wie es sein würde einander mit Fremden zu teilen „Du hast mich in einen Swingerclub gebracht? Ich weiß nicht ob ich dafür schon bereit bin.“ Du konntest meine Anspannung und auch etwas von einer Angst in der stimme hören. „Nein, ich habe etwas spezielleres mit dir geplant, und da du mir nicht widersprechen wirst und ich weiß, dass es dir gefallen wird wenn du dich darauf einlässt, werden wir nicht hier im Hof bleiben. Wir werden durch diese Tür dort treten, du wirst eine Maske aufsetzen die deine Augen bedeckt, und dann wirst du dich vollständig meiner Führung überlassen. Sag kein Wort und genieße den Moment.“
Ich wusste, dass Widerworte fehl am Platz waren und ich musste gestehen, ich war neugierig. Trotz meiner anfänglichen Angst hatte mich bereits die Lust im Griff. Noch einmal tief einatmen und dann betrat ich mit dir diesen Raum. Gleich nachdem sich die Tür geschlossen hatte legtest du mir eine Maske über die meine Augen bedeckte. Mit deiner Hand an meinem Arm dirigiertest du mich weiter. Sanfte Klänge umgaben mich es roch wie in einem Blumenladen – und Sex. „Setze dich“ wies mich deine sanfte Stimme an als eine Hand begann über meinen anderen Arm zu streichen u
nd wieder eine andere den Verschluss an meinem Kleid öffnete. Da ich, wie du mich gebeten hattest, keinen Slip trug war ich plötzlich nackt. Und im nächsten Augenblick waren diese Hände, fremde Hände überall auf meinem Körper und zogen mich sanft auf den Boden. „Wie..“ „psst..ich habe dich angewiesen kein Wort zu sprechen. Lass es einfach geschehen, es wird nichts passieren das ich nicht erlaube und das du nicht genießen wirst. Lass dich darauf ein.“ Deine Stimme war direkt neben mir, ich war sicher und mein Atem beruhigte sich. ‚Lass dich darauf ein‘ hattest du gesagt also begann ich die Berührungen und Streicheleinheiten zu genießen. Gleich einer sanften Massage glitten die Hände über mich und ich spürte wie eine große Lust in mir erwachte. Unbewusst spreizte ich meine Beine ein wenig, und im nächsten Augenblick bewegten sich Finger und eine Zunge(!) über meine Innenschenkel hinauf in meine Mitte und schon spiele jemand mit meiner Klit. Sanfter Druck, kreisende Bewegungen, mein Atem ging immer schneller und mein Herz schlug bis in den Hals. Das war ein Lustempfinden wie ich es noch nie verspürt hatte. Verrucht, unbekannt doch überaus erregend. Ich hob mein Becken diesen Fingern entgegen denn mittlerweile war ich so erregt, dass ich einen Schwanz in mir spüren wollte. Du schienst aus meinen Bewegungen diese Lust heraus zu lesen „Mach dich bereit..er wird groß in dich hineinstoßen..ich habe ihn für dich ausgesucht“ Meine Lust lief aus mir heraus ich hielt den Atem an und wartete und dann………

 

THOMAS……keuchend lag er auf Anne und stieß seinen erschlaffenden Schwanz immer wieder in Sie hinein! Hatte Sie wirklich so fest geschlafen, dass sie nicht merkte  wie ihr Mann sich ihr genähert und die Situation ausgenutzt hatte? Mit einem Schrei stieß sie ihn von sich . Was war nur aus ihnen geworden?

 

 

Der Professor

Hier saß sie nun. Wie immer bei Verabredungen und Einladungen einige Minuten zu früh. Anne konnte nicht anders. Wenn sie tatsächlich pünktlich irgendwo erschien hatte sie das Gefühl zu spät dran zu sein. Aber so hatte sie Zeit diese, für sie ungewohnte Umgebung, in Augenschein zu nehmen. Sie ging selten in diese Studentenlokale. Thomas hatte das immer mit einem Lächeln abgetan. „Was willst du da? Wir sind doch Gruftis in deren Augen und bei der lauten Musik kannst du dich sowieso nicht vernünftig unterhalten.“ Als ob mit ihm eine vernünftige Unterhaltung je möglich wäre. Da ging es immer nur um seine Kunden, seinen Alltag, seine Probleme.  Und eigentlich musste sie auch keine Angst haben hier auf Bekannte zu treffen. Doch hier war Leben, pulsierende Lust und gute Stimmung. Die Menschen saßen in kleinen, oder größeren Gruppen zusammen, häufig drang ein Lachen an Annes Ohr und im Hintergrund liefen dezent die Hits die im Radio rauf und runter gespielt wurden. Das hatte so nichts von der ‚Kaschemme‘ als die Thomas diese Kneipe immer betituliert hatte. Anne begann sich zu entspannen und nippte an dem Bier das sie sich bestellt hatte. Eines würde sie sich gönnen. Sie musste ja noch Auto fahren. Und ihre Hände hatten etwas zu tun..denn sie war nervös. Sie war gespannt auf den Mann der sich hier mit ihr verabredet hatte.

Es hatte wirklich nicht lange gedauert, bis die Anzeige auf dem neuen Portal eine Reaktion und entsprechende Anschreiben generiert hatten. Auch wenn ihr Bild hinter einem Schlüsselloch versteckt war, hatte das Schreiben wohl Interesse geweckt. Bald war ein reger Austausch mit einigen Männern entstanden. Darunter hatte sich einer hervorgetan der nicht ganz so plump schrieb und recht nett zu sein schien. Da er auch noch aus der Nähe kam und – lt. seinen Angaben- als Hochschuldozent in einer nahe gelegenen Stadt tätig war, hatte Anne sich mit ihm verabredet. Diese Kneipe war seine Idee gewesen. Er sei öfter hier….nun ja, warum nicht ? Und nun wartete sie auf ihn.
Sie hatte sich fest vorgenommen dieses Date entspannt anzugehen. Nach der letzten Erfahrung würde sie auf keinen Fall am ersten Abend mit dem Kerl auf irgendein Zimmer gehen. Zu tief saß noch der Stachel der Enttäuschung..und der Angst, die sich dann doch eingestellt hatte. Und während  ihre Blicke über die Leute wanderten, näherte sich ihr ein Mann reiferen Alters. Sie hatten als Erkennungszeichen, die örtliche Tageszeitung ausgemacht. Wie originell. Diese hatte Anne neben sich auf den Tresen gelegt. Er hatte sie locker unter seinen Arm geklemmt. Anne nahm ihn erst kurz bevor er vor ihr stand wahr. Das war doch nicht der Mann auf dem Foto??? Dieser Typ hier trug einen Pullunder über dem karierten Hemd, hatte definitiv einige Kilos zu viel auf den Rippen und schien nicht so groß zu sein wie er online angegeben hatte. Anne wäre in dieser Sekunde am liebsten schon aufgestanden und gegangen. Dieser Abend würde kurz werden, doch ihre Erziehung verbat es ihr sich so rüde und ungehobelt zu benehmen.

„Sebastian?“ Anne rutschte vom Barhocker, neigte fragend den Kopf ein wenig und streckte ihm die Hand zur Begrüßung entgegen. Klar das musste er sein.
Susanne?“  – Anne hatte aus Bedacht nicht ihren richtigen Namen auf dem Portal angegeben. Sie begann aus gemachten Fehlern zu lernen und soweit als möglich eine Anonymität zu wahren- Sein Lächeln war fast schüchtern, er machte nicht den Eindrucke eines dominanten Mannes  als der er sich auf dem Portal dargestellt hatte. Soviel mal wieder zur Wahrheit im Internet;)  Möglichst unauffällig ließ Anne ihren Blick über ihn wandern. Jeans, hellbraune Schuhe, der Pullunder und das karierte Hemd..modisch sah anders aus. Das dunkelbraune Haar war an manchen Stellen schon ein wenig dünn und kurz geschnitten. Sein Lächeln war gewinnend und es bildete sich ein Grübchen als er sie nun weiterhin etwas unsicher ansah.

Bleiben wir hier an der Bar? oder wolltest du noch etwas essen, dann wäre es besser sich einen Tisch zu suchen.“ Fragend sah er sie an, während er die Zeitung auf den Tresen legte.
„Lass uns hier an der Bar bleiben. Ich glaube auch nicht, dass wir jetzt noch einen Tisch für zwei bekommen. Ich habe mir schon mal was zu trinken bestellt. Willst du auch was?“ Mit einem Blick signalisierte Sie dem jungen Mann hinterm Tresen dass hier eine weitere Bestellung fällig war.
„Ein Pils bitte“ Sebastian versuchte sich lässig auf dem Barhocker niederzulassen, aber irgendwie sah es unbeholfen aus. Das konnte ja noch was werden.

„Wir sind uns ja recht schnell einig gewesen dass wir uns hier zu einem ersten Beschnuppern treffen. Ich bin nun aber doch schon neugierig was dich auf das Portal treibt und was du dir so vorstellst.“ Anne versuchte die, für Sebastian augenscheinlich peinliche Situation zu entspannen.
Nun, das mag nun etwas merkwürdig klingen, aber auf die Idee hat mich eigentlich meine Frau gebracht. Sie meint unser Sexleben sei festgefahren und langweilig. Sie hat sich einen Liebhaber gesucht, bei mir käme sie nicht auf ihre Kosten und nun soll ich das Gleiche tun. Sie hat mir die Erlaubnis gegeben mich auf so einem Portal umzusehen und eine Geliebte zu finden. Sie meinte, dann hätte ich hinterher bestimmt wieder mehr Interesse an ihr weil ich erkenne dass keine so gut ist wie sie.“

Anne hatte das Gefühl sich verhört zu haben..wie bitte?? Er hatte sich hier mit ihr verabredet ‚weil seine Frau es ihm erlaubt hat?‘ Sowas war ihr ja noch nie untergekommen. Was für eine Frechheit!

„Das ist jetzt aber nicht dein Ernst? Sorry aber mit einer solchen Info den Abend zu beginnen schlägt für mich dem Fass den Boden aus. Glaubst du wirklich, dass eine Frau was mit dir zu tun haben will wenn du ihr eine solche Aussage präsentierst? Warum spielst du auf dem Portal nicht mit offenen Karten..und sagst dass du dein Eheleben mit einer Geliebten aufpeppen willst?“
Anne war lauter geworden als sie es beabsichtigt hatte und aus dem Augenwinkel nahm sie die Blicke der umsitzenden Leute wahr. Egal, hier kannte sie keiner und lange würde sie sowieso nicht mehr bleiben.
„Also, das Treffen hätten wir uns sparen können und lass mich dir einen guten Rat geben. Spiel auf dem Portal mit offenen Karten, vielleicht gibt es ja Frauen die auf sowas abfahren. Auch wenn ich nur auf der Suche nach Spaß und Abwechselung bin, so bin ich mir doch für solche Spielchen zu schade. Und Kerle, die da erst die Erlaubnis ihrer Frau brauchen finde ich schon überhaupt nicht begehrenswert.“ Währenddessen hatte sie ihren Geldbeutel aus der Handtasche gezogen und das Geld für ihr Bier auf den Tresen gelegt. Keine Minute würde sie länger bleiben.

Ohne ein weiteres Wort verließ sie das Lokal. Verdammt….war sie denn nur auf Looser abonniert?

 

 

 

Der ‚Gentleman‘ Teil II

Langsam trat er hinter sie. Er war nur unwesentlich größer, schlank und hatte, soweit sie das erkennen konnte dunkle kurze Haare.  Aber irgendwie hatte sie ein komisches Gefühl. Seine Ausstrahlung passte so gar nicht zu dem Typ Mann den er online vermittelt hatte. Aber, sie konnte sich auch irren. Sie hatte ihn ja nur kurz von der Seite gesehen und wirklich viel hatten sie ja noch nicht gesprochen. Auf was sie sich da wieder eingelassen hatte. Sie sollte sich nicht so von Ihrer Lust und den Hormonen dominieren lassen. Aber nun war sie schon mal hier, das „Spiel“ hatte begonnen und wenn er ihr zu dumm kam würde sie das abbrechen – dachte sie.

Während ihr all das durch den Kopf ging fuhr er mit seinen Händen über ihren Körper, hob die Bluse die sie trug an , umfasste ihre Brüste und kniff ihr in die Nippel „Hey, das ist unangenehm, lass das bitte, sowas war nicht abgesprochen. Verbale Dominanz ist ok, aber auf Schmerz stehe ich nicht, klar?“ Anne war sich bewusst, dass sie hier gleich eine Grenze setzen musste sonst könnte das aus dem Ruder laufen. Ihr Bauchgefühl meldete sich.

Oh, sorry, da ist die Lust wohl mit mir durchgegangen. Du bist meine kleine Stute und ich bin dein Hengst der dich nun besteigen will, leg dich auf das Bett, und ich bring dich schon in Stimmung“ Seine Hand lag zwischen ihren Beinen und mit seinem Finger hatte er ihre Klit stimuliert. Ihr Körper hatte das Kommando übernommen und reagierte wie erwartet..sie wurde nass.  Noch immer stand er hinter ihr und drückte sie vorsichtig Richtung Bett. „Leg dich hin, auf den Rücken und ziehe den Slip aus. Die Augen darfst du nun aufmachen. Ich muss kurz in’s Bad mich reinigen und dann werde ich mich dir widmen. Meine Stute wird viel Spaß mit mir haben.“
Wie abgedreht war der Typ denn? Nun ja, wenn er glaubte nochmal duschen zu müssen, eigentlich hatte er ja gut gerochen, das herbe Aftershave war Anne in die Nase gestiegen als er direkt hinter ihr stand. Aber so hatte sie Gelegenheit sich nochmal zu sammeln.

‚Du gehst aber ganz schon ran. Bisher hatten meine Dates immer genug Zeit und Muße sich ein wenig mit mir zu unterhalten.‘ Anne musste etwas lauter reden..ob er sie überhaupt verstand, denn die Dusche lief mittlerweile. Das war alles irgendwie abgedreht:(
Und schon wieder ließ er sie warten, fast 5 Minuten lief das Wasser und fast nochmal so lange bis er wieder in’s Zimmer kam. Der Typ hatte einen Reinigungstick, soviel war jetzt schon klar. Zudem war ihre Lust schon wieder erkaltet..da würde er sich anstrengen müssen dachte sie bei sich um sie wieder in Stimmung zu bringen.
Nun, hat meine Stute auch schön auf mich gewartet?“ (Was dachte der Typ eigentlich- er sah doch dass sie hier auf dem Bett lag) Dein Hengst hat nun große Lust auf dich und sein Schwanz wird es dir gut besorgen“ Mit diesen Worten kam er auf das Bett zu und…whow…das war wahrlich ein großer Schwanz! Er musste sich im Bad wohl schon in Stimmung gebracht haben, denn seine Erregung war unübersehbar! Hoch aufgerichtet ragte sein Glied bis über seinen Nabel. Er kniete sich auf das Bett und strich mit seiner Hand über Annes Innenschenkel hinauf bis zu ihrer Mitte. „Spreiz die Beine , lass mich fühlen ob du schon bereit bist. ich will dich besteigen, schnell und hart,  reden können wir später, erst einmal müssen wir beide den Druck ablassen unter dem wir stehen, denn du bist meine Stute und ich bin dein geiler Hengst“ Eigentlich war das Anne zu abgefahren, das war ja ein Superquickie aber der Anblick dieses Riesenschwanzes und sein Finger, der sie gekonnt bespielte hatten sie wieder in Stimmung gebracht. ‚Warum nicht‘, dachte sie bei sich als sie die Beine spreizte. Das Stute / Hengst gequatsche ging ihr zwar gehörig auf den Wecker aber sie versuchte da ‚auf Durchzug‘ zu stellen. ‚Nun dann zeig mir mal was der Hengst so alles drauf hat. Ich möchte mich später aber wirklich noch etwas unterhalten‘

Sie hatte nicht das Gefühl, als ob er ihr wirklich zuhörte. Fast grob schob er ihre Beine auseinander und drang mit einem harten Stoß in sie ein. Gleichzeitig griff er nach ihren Armen und hielt sie fest. Auf seine Ellbogen gestützt presste er sie auf das Bett, und bewegte sich immer schneller in ihr. Heftig atmend redete er ununterbrochen auf sie ein „Du gehörst mir, du bist meine Stute und ich ficke dich wie ich will. Wir werden in der Zukunft viel Spaß miteinander haben aber ich muss dir erst zeigen wer hier der Boss ist. Ich bin dein Hengst und deine Geilheit gefällt mir.
Immer schneller, härter und tiefer drang er in sie ein. Es begann zu schmerzen, mit Lust hatte das nun wirklich nichts mehr zu tun. Gerade als Anne begann sich zur Wehr zu setzen, versuchte, ihn von sich herunter zu stossen kam er mit einem lauten ‚AAHHHH‘ und sie spürte wie er sich in das Kondom ergoss das er übergestreift hatte.  Und gleich darauf ließ er sie los, zog sich aus ihr zurück und rollte sich auf den Rücken.

Das war sehr brav meine Stute. Du hast dich gut von mir einreiten lassen und wenn ich mich nun gereinigt habe werden wir uns wie gewünscht unterhalten. Du hast mich von meinem Druck befreit und deine Belohnung wird in Kürze folgen“ Anne war viel zu perplex um hier angemessen reagieren zu können. Sie war eigentlich froh dass er von ihr runter war und sie sich wieder frei bewegen konnte. ‚Du, das war nicht so doll…machst du das mit deinen Dates immer so?‘ Wieder musste sie laut reden, denn er war schon in’s Bad verschwunden. Dass er seine Kleider mitgenommen hatte hätte ihr zu denken geben sollen, aber irgendwie hatte sie das in ihrem Kopf nicht ‚umgesetzt‘.

„Ich habe jetzt Durst und würde uns gerne an der Bar etwas besorgen. Hier im Zimmer gibt es ja keine Minibar..willst du auch was?“ Vollständig angezogen stand er im Zimmer, während Anne, nur mit der weißen Bluse bekleidet, die sie immer noch anhatte, im Bett lag, die Bettdecke hochgezogen. ‚Du willst jetzt wirklich raus, ich würde mich gerne mit dir unterhalten, darüber reden was hier gerade abgegangen ist.‘ Sie war ungehalten.

Sorry du hast mich so geil gemacht..aber ich brauche jetzt unbedingt was zu trinken. Ich komme gleich wieder und dann reden wir und ich zeige dir, dass ich auch anders kann
Er wartete ihre Antwort erst garnicht ab, drehte sich herum und hatte auch schon das Zimmer verlassen. Anne konnte nur den Kopf schütteln, und langsam stieg die Erkenntnis in ihr hoch, dass sie an einen Psycho geraten war. Wollte sie ihn eigentlich nochmal? NEIN! Sie schlug die Decke des Bettes zurück und stand auf. Nun wollte sie sich duschen – irgendwie fühle sie sich besudelt, benutzt. Gerade als sie die Tür des Badezimmers öffnete hörte Sie wie an ihrem Handy eine SMS einging. Die weibliche Neugier siegte als sich noch einmal zurück ging um die Nachricht zu lesen..und dann musste sie sich erst einmal setzen. „Deine Fotze hat mir gute Dienste geleistet, aber diesen Hengst befriedigst du nicht. Ich bin auf dem Weg nach Hause

Er hatte sie sitzen lassen! Mit einem ganz üblen Gefühl im Magen ..und auf den Hotelkosten.
Langsam dämmerte ihr, dass das auch ganz anders hätte ausgehen können. Das dieser Kerl wohl wirklich absolut durchgeknallt war wurde ihr schlagartig klar.Ihre bisher, doch relativ guten Erfahrungen mit ’normalen Typen‘ hatten sie auf so etwas nicht vorbereitet
Es dauerte eine Weile bis sie sich soweit abgeregt hatte dass sie in’s Bad gehen konnte. Selten hatte sie sich so benutzt gefühlt und sie schwor sich dass ihr so etwas nun nicht mehr passieren sollte. Wie sie das anstellen wollte wusste sie noch nicht, denn jedes Date war ein Abenteuer. Aber sie wollte nun die Kontrolle nicht mehr aus der Hand geben. Und im Voraus für ein Zimmer zahlen..das würde sie auch nicht mehr.

Als sie auf ihrem Handy sein Profil checken wollte um auch eine Rückmeldung an die Moderatoren der Webseite zu geben musste sie erkennen, dass er das Profil schon gelöscht hatte. Auch in ihrem Chatverlauf waren alle Nachrichten von ihm gelöscht (das war hier so üblich). Es dauerte etwas bis sie sich soweit abgeregt hatte um sicher nach Hause zu fahren.

Wie sollte sie nun weitermachen ?

 

Der Security Mann

So, so, du suchst einen Herrn?“
Anne konnte den Sarkasmus durch die Worte hindurch spüren. Hier machte sich eindeutig jemand über sie lustig. Sie hatte ja schon die merkwürdigsten Feed-Backs auf das geänderte Profil erhalten. Warum glaubten Männer- insbesondere auf diesen Seiten hier- immer nur, dass es bei Dominanz um willenlose Unterwerfung ging, dass Frau ihr Gehirn ausschaltet und mit sich machen lässt was ER will? Sie wollte sich nicht verprügeln lassen oder irgendwie vorgeführt werden. Auch auf Gang- Bang hatte sie keine Lust. All das stand auf der Wunschliste vieler Männer. Keiner hatte bisher das Hirn bewiesen, das es erforderte sie aus der Reserve zu locken und für das sie sich wieder etwas wagen würde.
Und nun das! Sie war gerade nicht so in der Stimmung für lange Wortgeplänkel.

„Ja, wobei ‚Herr‘ durchaus auch so gemeint ist. Leider scheinen viele Männer den tieferen Sinn dieses Wortes nicht zu verstehen und ich sehe in deinem Profil auch nicht unbedingt, dass du der bist den ich suche“.

Wenn du dich da mal nicht täuschst. Ich gehöre nicht zu der Spezies Mann die ihre wahre Bestimmung wie ein Schild vor sich hertragen. Aber ich würde an deiner Stelle sehr vorsichtig sein mit wem ich mich hier ausprobiere. Da kannst du vieles falsch machen, und wenn du an den falschen ‚Herrn‘ gerätst könnte dir das nicht gut bekommen„.

Oha…das klang aber mal so ganz anders als alles bisher dagewesene. Anne wurde neugierig. Sollte es sich hier um jemanden handeln der wusste worauf es ihr ankam- doch wusste sie es eigentlich selbst? Nach den letzten Dates hatte sie gemerkt dass sie gerne eine andere Spielart ausprobieren wollte. Sollte sie hier den Kontakt intensivieren?

Sie war heute in der richtigen Stimmung. Viel zu viel war in letzter Zeit falsch gelaufen und ihr Kopf war nicht frei für Abenteuer jenseits der eignen Bettkante. Aber hier und heute…mit diesem Mann der Sie auf dem Bild auch ansprach? Was hatte sie zu verlieren?
Schnell entwickelte sich ein reger Austausch bei dem sie beide feststellten, dass es passen könnte. Er war Sicherheitsbeauftragter in einer großen Firma, sagte er. Was er schrieb und wie er schrieb hinterließ bei Anne einen guten Eindruck. Eloquent, witzig und mit einer unterschwelligen Dominanz, die Anne erst bewusst wahrnahm, als sie die ganzen Posts nochmal durchlas. er hatte sie geschickt in ihrer Konversation gelenkt, hatte sie zu Äußerungen verleitet, die sie sonst so nicht gemacht hatte, einfach aus der Reserve gelockt.
Sie würde es wagen sich auf ein erstes Date mit einem dominanten Mann einlassen.

Er wohnte nicht weit von ihr entfernt, und war bereit in ihre Stadt zu kommen. Sie hatten ein erstes Treffen in einem Lokal ausgemacht, wenngleich er bereits das Hotelzimmer gebucht hatte. Anne hatte klare Anweisungen bekommen. Schöne, schwarze Spitzenunterwäsche, halterlose Strümpfe  und überall glatt rasiert. Aber das war sie ja sowieso.
An besagtem Abend saß Anne schon lange vor dem vereinbarten Zeitpunkt im Lokal. Sie war nervös. Bisher hatte sie nie Lampenfieber vor den Dates gehabt.. aber nun. Sie spürte, dass dies anders sein würde. Dass sie hier neue Grenzen austesten würde. Sie war gespannt wie weit sie gehen würde, und ob dies ein Mann war, den Sie evtl. nochmals treffen würde. Vollkommen in Gedanken versunken bemerkte sie gar nicht wie plötzlich jemand neben ihr stehenblieb und sie musterte.
Du solltest aufmerksamer sein und deine Umgebung nicht aus den Augen lassen“ mit diesen Worten setzte sich ein gut aussehender Mann auf den gegenüberliegenden Stuhl. Er war groß, schlank, hatte ein markantes Gesicht- darauf achtete Anne immer besonders- und er hatte rote Haare !
Ein Feuermelder..dachte sie bei sich und lächelte. „Nun ich hatte noch nicht mit dir gerechnet…..sind ja noch fast 15 Minuten bis zum vereinbarten Treffen. Aber da scheinen wir beide sehr auf Pünktlichkeit zu achten.“ Er musterte sie aufmerksam, machte eine kleine Pause ehe er antwortete “ Nun, da ich immer alles gerne im Griff habe und eigentlich den Tisch aussuchen wollte an den wir uns setzen musste ich wohl etwas früher da sein. Ich muss noch einige Dinge mit dir abklären und das möchte ich ungestört, ohne lästige Zuhörer. Aber ich sehe das Lokal ist gut besucht und hier gibt es sonst keinen anderen Platz. Dann soll es dieser Tisch sein. Ich erwarte aber von dir, dass du deine Stimme entsprechend senkst, so dass wir keine Aufmerksamkeit erregen.
Oha, das war mal eine Ansage und Anne war neugierig was er mit ihr so geheimnisvolles besprechen wollte. Bisher waren die beiden Dates ja ohne große Absprachen ausgekommen, sollte es nun anders sein? Nun ja, sie hatte sich eine andere ‚Spielart‘ gewünscht….sie schien nun auch etwas anders zu bekommen.

Ich habe hier meine Tasche mitgebracht, darin befindet sich einiges womit ich uns Freude bereiten kann. Ob es dir auch Freude macht werden wir sehen. Ich muss vorher nur wissen wo deine Grenzen sind. Bisher hatte ich es kaum mit Frischlingen zu tun. Aber du scheinst hier wirklich interessiert zu sein und dir dessen bewusst auf was du dich einlässt

Schnell entwickelte sich ein Gespräch in dem sie ihre Vorstellungen darlegten. Er suchte eine neue Gespielin mit der er eine längerfristige Affaire anfangen wollte. Dass Anne neu in der Szene war, störte ihn nicht. Da könne er sie so formen wie es seinen Bedürfnissen entsprach- etwas das Anne sich so garnicht vorstellen konnte. Sie ließ sich nicht ‚formen‘
Ihr war es erst einmal wichtig, dass sie eine Vorstellung bekam wie ein d/s Date ablief, ob sie sich darauf einlassen konnte. Schlagen  mit Paddle oder Hand auf den Po war o.k. für sie, Toys etc auch. „Ich befriedige dich aber nicht oral….“ Brrrr, das hatte sie bei Thomas vor Jahren zum letzen Mal gemacht und sie fand es ekelhaft. „Wir werden sehen was du machst……“ war das schon der erste Hinweis darauf, dass er ihre Grenzen ausloten wollte ?

„Wir sitzen hier schon lange genug. Ich zahle und dann gehen wir in’s Hotel, ich habe bereits eingechecked“ Er gab der Bedienung ein Zeichen und sie kam auch sofort zum Abkassieren. Das Hotel war nur wenige Gehminuten entfernt und dann stand sie nun da, im Zimmer,  das von einem großen Doppelbett dominiert wurde. „Bleib hier am Eingang stehen, lege deine Jacke ab. ziehe die Schuhe aus und stelle dich dann hin, ich hoffe du weißt was ich von dir erwarte

Das neue, aufregende Spiel begann.

 

Alltag

Vierundzwanzig…..fünfundzwanzig…… Anne zählte im Geiste die Stöße mit, mit denen Thomas in sie eindrang.
Steif lag sie unter ihm, versuchte sich in eine andere Welt zu träumen. Eine Welt in der Sex tatsächlich etwas erfüllendes, schönes war. Eine Welt, in der ein Mann auch achtsam war, die Regungen seiner Frau wie ein Seismograph wahrnahm und darauf reagierte. Eine Welt, in der sie auch etwas fühlte und sich nicht nur ‚benutzt‘ vorkam. Wie oft hatte sie ihm gesagt wie und was sie gerne hätte, wie er sie berühren sollte. Doch hier hatte er ein recht kurzes Gedächtnis. Sie war es wohl nicht wert, dass MANN sie beachtete. Solange sie funktionierte- und das tat sie- war doch alles ok. Er kam auf seine Kosten. Eigentlich hatte er sie noch nie gefragt was sie dabei empfand, nie gemerkt dass sie bei dem ehelichen Beischlaf zu keinem Orgasmus kam.
Aber sie war ja selbst daran schuld. Sie hatte es sich zu lange gefallen lassen, sich nicht gewehrt und war nicht aus diesem Gefängnis ausgebrochen. Aber damit war nun Schluss. Wenn auch im Geheimen begann sie sich zu nehmen worauf sie Lust hatte.

Siebenundzwanzig…achtundzwanzig…bald wäre er fertig.

Vor 10 Minuten war er in das Schlafzimmer gegangen und hatte ihr dann noch zugerufen- „kommst du noch?“ Sein Ton lies eigentlich keine andere Option zu. Wenn sie mal wieder keine Lust gehabt hätte- was eigentlich immer der Fall war- hätte es wieder endlose Diskussionen und  beleidigte Kommentare seinerseits gegeben. Dafür fehlte ihr die Kraft. Es würde sowieso nicht lange dauern. Sie würde sich die nächsten 15 Minuten geistig wegbeamen, und dann wieder in ihr eigenes Schlafzimmer zurückziehen. Er lag schon ausgezogen im Bett als sie dann aus dem Badezimmer kam. Kaum hatte auch sie sich ausgezogen neben ihn gelegt griff er auch schon nach ihr, begann ihre Brust wie einen Hefeteig zu kneten, drückte ihr seinen Schwanz zwischen die Pobacken. Die Signale waren eindeutig. Sie hasste ihren Körper dafür dass er immer wieder darauf reagierte und sie feucht wurde. Wäre sie trocken wie die Wüste Sahara, vielleicht hätte Thomas schon längst die Lust verloren. Aber so ….? Ungeschickt begann er ihren Körper zu befingern, drang mit den Fingern ungestüm in sie ein, merkte nicht, dass sie sich von ihm weg bewegte. Zu sehr war er auf seine Lust fixiert.
Das hielt sie heute nicht lange aus- sie musste ihn ‚dirigieren‘. Dazu drehte sie sich auf den Rücken und drängte ihn mit den Händen sanft in ihre Richtung. Dieses Signal verstand er. Schon lag er auf ihr, versenkte seinen Schwanz in ihrer Mitte und begann heftig zu pumpen. „Du geile Sau konntest es wohl kaum erwarten diesen mächtigen Schwanz in dir zu spüren“. Anne hätte ihn am liebsten von sich gestoßen. Sie hasste diesen dirty Talk und von einem mächtigen Schwanz konnte nicht die Rede sein. Selbst der Pendler hatte da schon deutlich mehr zu bieten gehabt. Zudem trank Thomas in letzter Zeit etwas mehr und Alkohol macht jeden Pinsel weich:(

neunundzwanzig…dreissig…….es ging auf die Zielgerade

Auch wenn sie hier immer wieder nachgab und sich benutzen ließ, war sie doch in dieser Beziehung die Stärkere. Thomas verließ sich vollkommen auf sie und hing mit abgöttischer Liebe an ihr. Im Alltag ein zuverlässiger Partner. Was wollte sie eigentlich mehr? Waren dann diese wenigen Minuten in der Woche ein wirklich zu hoher Preis den sie bezahlte? Doch der Ekel vor sich selbst, den sie in letzter Zeit immer häufiger empfand, wurde stärker und überwältigender. Noch hatte sie nicht die Kraft offen zu rebellieren.

zweiunddreissig…..dreiunddreissig..immer schneller pumpte er

Sie wollte einen Mann der MANN war, der IHR sage wo es lang ging. in der letzten Zeit hatte sie alle ‚Softies‘ aus ihren Kontakten auf dem Portal aussortiert. Es war in ruhiger geworden. Sie war wählerischer, würde morgen ihr Profil ändern und die Suchparameter abändern. In Gedanken ging sie den neuen Profiltext schon durch als ..achtunddreissig, neuneunddreissig…Thomas kam mit einem letzen Stöhnen heftig in ihr und legte sich erschöpft auf ihr ab.

„Geh von mir runter, ich bekomme keine Luft mehr“ energisch schon Anne ihn von sich, griff nach dem bereitliegenden Handtuch und wischte sich Thomas‘ Saft, der klebrig aus ihr herauslief zwischen den Beinen weg. „Ich muss in’s Bad mich reinigen und gehe dann in mein Bett“ „Wie kein Kuscheln mehr?“ Wie ein Kleinkind lag Thomas im Bett und sah sie sehnsüchtig an. „Nein, ich bin müde, und wenn ich dann noch zu dir komme schlafe ich hier ein. Und wenn ich dann in mein Bett gehe werde ich wieder zu wach. Gute Nacht“ Sie drückte ihm einen flüchtigen Kuss auf die Lippen und verschwand.

 

 

 

 

Private Session

Anne trat das Gaspedal noch ein wenig weiter nach unten. Mit fast 140 kmh brauste sie über die Autobahn. Eine Tempo, das sie sonst nicht fuhr. Sie war berauscht von den Gefühl der Geschwindigkeit und dem Gedanken an das was auf sie zukam. Zu Hause hatte sie gesagt, dass sie auf die Geburtstagsparty einer Freundin fuhr. Thomas mochte Sabine nicht sonderlich und da war es kein Problem gewesen dass er alleine zu Hause blieb.
Anne war aber auf dem Weg zum Pendler, mit den sie sich nach dem letzten Treffen relativ schnell einig geworden war. Er hatte schon eine Woche nach dem Treffen im Schnellrestaurant Zeit. Und sie hatten sich darauf geeinigt, dass sie zu ihm nach Hause kommen würde. Das war ein wenig gewagt, darüber war Anne sich bewusst. Aber wenn man es genau nahm, passieren konnte auch in einem Hotelzimmer etwas. Sie spielte ja sowieso mit dem Feuer..sie würde sich schon nicht verbrennen. Wie ein Teenager ging sie leichtfertig diese Gefahr ein, wohl wissend, dass nicht nur die Gefahr bestand einem Perversen in die Hände zu fallen, sondern auch einem der gerne Filmchen drehte. Sie würde sich gründlich umsehen ob sie nicht irgendwo etwas verdächtiges sah.
Irgendwie vertraute sie auf ihre Menschenkenntnis. Sie hatte das Gefühl, dass er normal war, einfach nur den schnellen Kick suchte- genau wie sie.
Und da kam auch schon die Abfahrt zu seinem Wohnort. Das Navi wies ihr den Weg durch die Gassen dieses kleinen Ortes. Sie hätte das Haus wohl sonst nicht so schnell gefunden. Irgendwie hatte sie es sich anders vorgestellt. So wie er es geschildert hatte , hatte sie etwas moderneres , größeres erwartet. Das hier war ein kleines Häuschen, das seine besten Zeiten schon gesehen hatte. Da war sie auf die Wohnung gespannt.
Sie parkte ihr Auto etwas abseits- er hatte sie darum gebeten, denn ..das war ein ehrenwertes Haus und die Nachbarn, die wussten dass er verheiratet war und seine Frau auch schon gesehen hatten, sollten nicht auf falsche Gedanken kommen. Anne war es egal. Sofern er sie hier und heute nicht absolut flashen sollte, würde es keine Wiederholung dieses Dates geben. Das war ihr schon jetzt klar. Immer mehr fühlte sie sich wie eine Raubkatze auf Beutefang – und sie hatte großen Hunger.

Doch einen Schritt nach dem anderen. Erst einmal wollte sie sehen was dieser Mann ihr zu bieten hatte. Nun wenige Sekunden nachdem sie den Klingelknopf betätigt hatte, summte es auch schon und die Tür öffnete sich in einen schmalen, dunklen Gang. Mit Teppichboden belegte Stufen gingen nach oben „Komm rauf, meine Wohnung liegt unter dem Dach“ tönte es von dem oberen Podest. ‚Soviel zur Geheimhaltung‘ dachte Anne bei sich als sie nach oben ging..und dann traute sie ihren Augen nicht. Da stand er..in Schiesser Feinripp Unterhemd und ausgebeulter Jogginghose. „Komm doch rein und mach es dir schon mal im Wohnzimmer bequem ich muss noch kurz..“ und damit verschwand er im Bad, wie Anne später feststellte.

‚Ich bin hier im falschen Film gelandet, wo ist der wortgewandte Mann den ich auf dem Portal kennengelernt habe? Meinen die Kerle, wenn sie die Frau erst mal bei sich haben müssen sie sich nicht mehr anstrengen? Ich hoffe im Bett hat er mehr zu bieten‘ Anne zog ihre Jacke aus und sah sich erst einmal neugierig in der Wohnung um. Es war alles sauber und auch einigermaßen aufgeräumt, aber nicht gemütlich. Zweckmäßig funktionell. In der Küche ein kleiner Tisch mit nur einem Stuhl, in der Spüle stand noch etwas Geschirr, wohl vom Mittagessen. Direkt daneben das Wohnzimmer mit einer breiteren Couch über die sorgsam ein Teppich gelegt war. In der Glasvitrine standen Modellautos und Gläser direkt nebeneinander. “ Ah, ich sehe du bewunderst meine Sammlung“ der Pendler stand unvermittelt hinter ihr.
Sanft strich er mit seiner Hand über ihren Nacken. Seine Lippen hauchten einen Kuss auf ihre Schulter während er schon begann ihre Bluse aufzuknöpfen. „Du hast viel zu viel an, das muss ich gleich ändern.“ Da hatte er wohl Übung, denn im Handumdrehen fiel Annes Bluse auf den Boden, und immer noch strich er sanft mit seinen Händen über ihrem Körper. Das gefiel ihr. Sie hatte von einem Augenblick auf den anderen umgeschaltet, von der Beobachterin in einem Zimmer zur lustvollen Frau, die das hier sehr genoss. Sie schloss die Augen und ließ sich ‚bedienen‘, lehnte sich leicht rückwärts an ihn und konnte schon spüren, dass seine Erregung immens war. Sein harter Schwanz drückte sich an ihre Pobacken und in ihrer Mitte wurde es warm und feucht. Das ließ sich gut an.
„Ich habe es uns hier gemütlich gemacht“ sagte er, während er begann den Reißverschluss des Rockes zu öffnen. Ihre Hände griffen nach ihm und massierten seinen immer härter werdenden Schwanz. Nun drehte sich sich um und schaute ihm in die Augen. Küssen würde sie ihn nicht, das war – für sie- so viel intimer als reiner Sex. Mit ihren Fingernägeln fuhr sie leicht über seinen Oberkörper und schon wurden seine Nippel hart. „Ziehen wir uns aus..und dann lass uns mal loslegen. Ich habe einen Riesenständer der gerne in deiner Möse eintauchen würde“
Nun ja, ein Verbalerotiker war er wirklich nicht, aber das interessierte Anne im Augenblick wirklich nicht. Denn das was nun aus seiner Jogginghose herauskam war schon- beachtlich!
Mit einigen wenigen Handgriffen hatte auch sie sich ausgezogen und schon schob er sie auf die Couch.  Seine Hände waren auf einmal überall auf ihr, er kniete zwischen ihren Beinen, spreizte sie und strich über ihren Kitzler. Mit seinen Fingern begann er sie zu massieren und drang dabei immer wieder leicht in sie ein. Auch wenn Anne es sehr genoss und begann auszulaufen, so konnte sie doch ihren Kopf nicht ausschalten. Fast analytisch beobachtete sie, was der Pendler da gerade mit ihr machte. Sie ließ sich ‚bedienen‘, rutschte dabei immer weiter rückwärts und lag im nächsten Moment auch schon vollständig auf dem Rücken. DAS war sein Signal! Er kniete sich auf die Couch, hob ihre Beine leicht an und stieß mit seinem Schwanz heftig in sie hinein. Kein vorsichtiges Herantasten, kein weiteres lustvolles Vorspiel . Wie ein Dampfhammer bearbeitete er sie. Und Anne genoss es. Es war so ganz anders als das was sie bisher gehabt hatte. Dieser Schwanz war dick und groß, sie hatte das Gefühl vollständig ausgefüllt zu sein und ihr Körper reagierte entsprechend. Er atmete heftig, immer schneller bewegte er sich in ihr ehe er sich mit einem lauten Stöhnen in sein Kondom ergoss, das er vorher übergestreift hatte. „Du fickst gut und bist wunderbar nass“ Nun, das war nicht unbedingt der Kommentar den Anne hören wollte, aber was machte das schon. Er hatte ein angenehmes Gefühl in ihr ausgelöst, und da kam bestimmt noch was. Der Tag war ja noch nicht vorbei. Doch sie konnte im Kopf nicht loslassen, sich nicht fallen lassen und nur ‚fühlen‘.  Das war ihr größtes Problem. Bisher hatte es noch kein Mann geschafft dass sie sich fallen ließ und einfach genoss.
Sie wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dieser Mann kommen würde, sie bis dahin aber noch einiges erleben und ausprobieren würde.

Während ihr Atem noch etwas schneller ging hatte der Pendler sich schon aufgesetzt und wandte ihr den Rücken zu. ‚Nicht sehr charmant‘ dachte sie bei sich. „Ich gehe kurz in’s Bad mich frisch machen und dann muss ich eine rauchen. Ich hab dir auch ein Handtuch hingelegt wenn du dich abduschen willst.“ und schon war er weg und nur einen kurzen Augenblick später hörte Anne die Dusche rauschen. Als er dann auf dem Balkon stand nutzte auch sie die Gelegenheit sich zu waschen. Nachdem es draussen zu kalt war und sie keine große Lust hatte nackt bei ihm auf dem Balkon zu stehen- wobei, das würde den Nachbarn doch etwas Gesprächsstoff liefern- machte sie es sich wieder auf der Couch bequem. Hier war es wenigstens warm.
Der Pendler kam dann auch kurze Zeit später wieder zu ihr und legte sich neben sie. Auch wenn Anne es so nicht gedacht hatte, unterhielten sie sich eine Weile recht entspannt. Wie zufällig legte er dabei seine Hand auf ihren Schoss und begann, sie mit seinen Fingern wieder zu stimulieren. Das konnte er gut, beherrschte den Wechsel zwischen sanftem Druck und vorsichtigem Eindringen. Immer tiefer ließ er seine Finger in sie hineingleiten  und Anne ließ es zu. Es fiel ihr immer schwerer sich auf das Gespräch zu konzentrieren. „Dreh dich auf den Bauch, ich will dich Doggy“ Uhh, das war mal eine Ansage und Anne drehte sich , streckte ihm ihr Hinterteil entgegen, der Oberkörper lag auf der Couch. Er kniete hinter ihr, seine Hände umfassten ihre Hüfte und sie spürte wie sein Schwanz langsam ihre Pobacken spreizte, auf und ab über ihre immer nasser werdende Spalte fuhr bis er wieder ruckhaft , bis zum Anschlag, in sie eindrang. Und wieder bearbeitete er sie als ob es kein Morgen gäbe. „Glauben denn alle Männer nur weil sie rammeln wie die Blöden dass es der Frau deshalb auch großen Spaß macht?“ Anne hatte das Gefühl neben sich zu stehen und die Situation als Außenstehende anzusehen. Verdammt, warum war sie nur so ein Kopfmensch? Und schon ertönte wieder sein Stöhnen und sie wusste dass es vorbei war.

„Ich hoffe, du hattest auch so großen Spaß wie ich . Du bist schon richtig geil“ das war ihr dann doch zuviel. „Ehrlich, auch wenn du deinen Spaß hattest, ich kam mir recht benutzt vor. Aber da bin ich wohl selbst dran schuld. Du hast mir nicht das Gefühl gegeben dass dir meine Lust auch wichtig ist..solange ich nur nass genug bin dass es für dich flutscht“.
Von einem Moment auf den anderen war Anne die Situation hier zuviel. Sie musste hier raus. Noch während er sie vollkommen überrascht ansah, rutschte sie von der Couch und griff nach Ihrer Wäsche. “ Ich dusche mich noch schnell und dann muss ich weg.“ ‚Schon wieder so ein schneller Abgang‘ dachte sie bei sich. ‚Das darf nicht zur Gewohnheit werden, oder ist irgendwas mit mir verkehrt? Ist es denn soviel verlangt, dass ein Mann sich auch mal ein wenig um meine Lust kümmert?‘

Mit dem heißen Wasser der Dusche versuchte sie auch ihre Frustration abzuwaschen, aber das wollte ihr nicht gelingen. Als sie das Bad verließ stand der Pendler, nun wieder in Jogginghose und Unterhemd vor ihr. „Es ist wohl wirklich besser wenn du jetzt die Biege machst. So eine wie du ist mir noch nicht untergekommen. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir eine andere für heute bestellt“ und schon öffnete er die Wohnungstür. Anne war wie vor den Kopf gestoßen. Klar, ihr Abgang war nicht der rühmlichste, aber eine solche Bemerkung. Was für ein Arsch!
„Na, hoffentlich findest du eine die deine Couch ansprechender findet und die dein Schwanz so richtig bearbeiten kann“ lauter, als es erforderlich war, antwortete Anne ihm während sie die Treppe hinunterging. Sollten die Nachbarn doch denken was sie wollten.

Auf dem Weg nach Hause überlegte sie sich schon eine Erklärung für Thomas warum sie so schnell von der Party der Freundin zurück war.