Der Masseur

(Bild von Heike Frohnhoff auf Pixabay)

 

Verdammt, irgendwo musste es hier doch abgehen. Das Navi hatte Anne schon einmal in die Irre geführt und sie in die entlegenste Ecke eines Dorfes dirigiert. Langsam wurde es zeitlich eng. Sie hatte bewusst einiges an Puffer für die Anfahrt zum ‚Masseur‘ mit eingeplant.

Das war ein neuer Versuch ihrer, sich aufbäumenden, und nach Erfüllung gierenden Lust ein Ventil zu verschaffen. Ob der neue Kerl dazu geeignet war? Keine Ahnung. Im Austausch war er eher zurückhaltend, aber kam ganz nett rüber. Und Anne war im Augenblick nicht sehr anspruchsvoll. Sie wollte ES nur wieder versuchen. Also hatte sie ihrem Mann gesagt sie sei mit einer Freundin verabredet und war losgefahren. Auf der Karte hatte sie sich ungefähr angesehen wo es hin ging – denn wie bei dem Pendler sollte das Treffen in privater Umgebung stattfinden. Das war immer ein Wagnis aber Anne war es mittlerweile egal.

Ärgerlich, hier in diesem Tal war der Empfang für das Navi wohl schlecht, aber es musste in wohl irgendwo rechts abgehen- ah ja, da stand das Straßenschild das nun endlich den richtigen Weg wies. Und nach kurzer Zeit hieß es ‚sie haben ihr Ziel erreicht‘.

Er hatte ihr ein Bild von sich geschickt. Im ersten Augenblick musste sie lachen als sie es sah. Er erinnerte sie ein wenig an den Kuschelbär“. Der ganze Körper war irgendwie ‚weich‘ nicht so ganz das was sie suchte, aber sie war wirklich nicht wählerisch.
Ein Parkplatz war in dieser ruhigen Dorfstraße schnell gefunden . Noch einmal tief durchatmen und dann stand sie auch schon an dem Haus und drückte auf den Klingelknopf.

Nur Sekunden später öffnete sich die Tür, er musste wohl direkt daneben gewartet haben. „Ah, Frau Müller, schön, dass sie es doch noch geschafft haben, kommen sie doch rein“.  Anne war irritiert- was sollte das denn und mit einem Kopfschütteln betrat sie den Hausflur. Der Masseur schloss die Eingangstür schnell hinter ihr. „Sorry für die etwas ungewöhnliche Begrüßung, aber meine Nachbarin ist eine alte Tratschtante und jeder Besuch bei mir wird neugierig beäugt. Wenn sie den Eindruck hat, das ist Kundschaft die zur Massage kommt, dann fragt sie mir kein Loch in den Bauch über meinen ‚Damenbesuch‘. Wie es eben auf dem Dorf ist.

Anne sah sich schon einmal verstohlen um. Wirkte alles ein wenig renovierungsbedürftig…. Die Wände konnten einen neuen Anstrich vertragen, hie und da standen Kartons herum…merkwürdig.

Sorry wie es hier aussieht“ er schien ihre Gedanken gelesen zu haben, „aber ich bin gerade am renovieren, weiter oben im Haus und in meinem Massageraum sieht es ansprechender aus. Aber komm doch erst mal rein. Willst du was trinken? Ich kann dir Sekt, Limo, Sprudel anbieten – oder willst du lieber einen Kaffee?“ Holte der Kerl auch einmal Luft?

„Danke, ein Wasser wäre schön, ich muss später ja noch Auto fahren und da ist Alkohol ein No-Go. Zudem in ich ja nicht für eine Tasse Kaffee hergekommen“.

Die Unterhaltung plätscherte eine Weile vor sich hin. Er war sichtlich nervös, hatte Anne im Laufe des Gesprächs mitgeteilt, dass er seit einiger Zeit von seiner Frau getrennt leben würde und Anne nun die Erste sei, mit der er wieder Sex haben würde. Na, das konnte ja was geben.

Komm mit nach oben, ich habe da etwas vorbereitet. Ich glaube du wirst eine Massage zur Entspannung bestimmt genießen“. Nun das ließ Anne sich nicht zweimal sagen. Dafür war sie immer zu haben und wenn er sein Handwerk verstand, wäre der Tag zumindest in dieser Hinsicht ein Gewinn.

Der Masseur führte sie hinauf in die obere Etage. Hier sah es schon viel ansprechender aus und es roch frisch gestrichen. Er öffnete eine Tür ‚Holla die Waldfee‘ dachte sie bei sich.

Mitten im Raum stand eine Liege auf der sich ein sichtbar flauschiges Handtuch befand. An den Wänden hatte er kleine  Teelichter aufgestellt, im Hintergrund spielte eine leise, schon jetzt entspannende Musik.

Zieh dich aus und mach es dir auf der Liege bequem, leg dich am Besten auf den Bauch. Ich komme gleich und dann verwöhne ich dich“. Mit diesen Worten schloss er die Tür hinter Anne.

Nun gut, dachte sie bei sich, während sie sich in dem Raum genauer umsah. Außer der Liege, einer breiten Matratze auf der sich ein großes Kissen und eine Decke befanden und die in der Ecke des Raums lag, und den vielen Teelichtern stand da nur noch eine kleine Kommode mit der Stereoanlage. Zumindest offensichtlich kein Platz um irgendwo eine Kamera zu verstecken. Denn das war auch eine von Annes heimlichen Ängsten – einen Film vom Sexdate im Netz zu finden.
Und dann begann sie sich auszuziehen. Der Raum war angenehm temperiert, er hatte sich wirklich Gedanken gemacht. Kurz darauf lag sie bäuchlings, wie er sie gebeten hatte, auf der Liege. ein zweites Handtuch hatte sie über ihre Beine bis über den Po gezogen. Sie musste nur aufpassen, dass sie nicht schon einschlief. Es war so angenehm hier:)

Doch schon hörte sie ihn hereinkommen. Sie hatte den Kopf zur Tür gedreht und sah nun, dass er sich auch aus- und umgezogen hatte. Nur noch mit einer weißen Pluderhose bekleidet betrat er den Raum und schaltete sofort die Deckenbeleuchtung aus. Die Teelichter erzeugten ein sanftes Licht. Anne war gespannt wie es nun weitergehen würde.

Reagierst du auf irgendwas allergisch? Ich würde für die versprochene Massage gerne ein Öl verwenden, wäre aber nicht so gut wenn du davon einen Ausschlag bekommst.“ „Nein, mach mal, ich vertrage alles“ Im nächsten Moment fühlte Anne wie ein warmes Öl auf ihren Rücken lief und ein angenehmer Duft von Orangen drang in ihre Nase. Gleichzeitig begann er mit sanftem Druck über ihren Körper zu streichen. Sie hatte es sich wirklich bequem gemacht und je länger er mit seinen Händen ihren Körper bearbeitete desto stärker entspannte sie.
Langsam arbeitete er sich über die Lendenwirbelsäule weiter nach unten, war an ihrem Hintern angekommen und schon fiel das Handtuch. Sanft drückte er die Beine etwas auseinander. Mit leichten Bewegungen massierte er Oberschenkel, bewegte sich hinab zu ihren Fesseln und am anderen Bein wieder hinauf. Wie zufällig berührten seine Finger immer wieder ihre, langsam feuchter werdende Mitte.

Anne begann sich vollkommen zu entspannen. Das tat sehr gut, und langsam begann sich eine Wärme in ihr auszubreiten. Die leise Musik im Hintergrund, die schummrige Beleuchtung durch die Kerzen und der Duft im Raum ließen sie fast schweben. Seine rhythmischen Streicheleinheiten über ihren Körper, die immer zielgerichteter ihre Mitte erfassten, taten ein Übriges um ihre Lust zu entfachen. Mit leichtem Druck begann er nun ihre Klit zu massieren. Sie hob ihr Becken um ihm zu signalisieren dass sie das genoss. Er intensivierte den Druck und vorsichtig drang er mit einem Finger in sie ein. Anne war mittlerweile sehr nass, ihre Lust floss förmlich aus ihr heraus.  „Du scheinst das zu genießen, und ich muss sagen die Aussicht die ich hier habe ist auch durchaus anregend für mich. Aber ich habe noch etwas mehr zu bieten- rutsch doch ein bisschen in meine Richtung“ Er umfasste ihre Hüfte und zog sie zu sich so dass sie gerade noch mit ihrem Becken auf der Liege lag. Er spreizte ihre Beine und sie konnte nun spüren, dass die Massage auch nicht ganz spurlos an ihm vorüber gegangen war. Ein dicker Schwanz zwischen ihren Schenkeln begehrte Einlass. „Achtung, das wird nun etwas heftig…denn du hast mich geil gemacht“. Kaum hatte er das gesagt drang er mit aller Macht in sie ein.

Zukunft

Wenn ich an die Zukunft denke wird mir Angst und Bang ☹

Ist es nur mein Eindruck oder häufen sich im Augenblick die Umstände die unser Leben wie wir es in der westlichen Welt gewohnt sind in Frage stellen?

Plastikmüll überschwemmt unsere Meere in denen eigentlich nur Fische schwimmen sollten. Wir sind wirklich zu einer ‚Wegwerfgesellschaft‘ mutiert, in der nicht wirklich von Wert ist. Warum sonst sollten wir alles achtlos entsorgen? Leere Getränkedosen fliegen auf dem Weg in den Urlaub aus dem Autofenster, Zigarettenkippen (auch das ist Plastikmüll!!) überall auf den Straßen – soll sich doch ein anderer drum kümmern.

Pestizide in unserer Nahrung. Essen muss schnell verfügbar und konsumierbar sein. Zudem möglichst billig. Viele geben mehr Geld für das Öl und den Sprit ihres Autos aus als sie für ihre Nahrung aufwenden. Wir vergiften uns langsam selbst und es ist uns egal. Gleichzeitig vergiften diese Pestizide unsere Umwelt und töten auch die Insekten die zu unserem Überleben wichtig sind. Wer bestäubt all die Pflanzen die wir für unsere Nahrung benötigen? Wollen wir auch hier – wie es bereits in China passiert- die Obstbäume Blüte für Blüte mit dem Pinsel bearbeiten, weil es keine Insekten/ Bienen mehr gibt?

Wer stoppt all die Trumps, Putins, Bolsonaros, Áders oder auch die Höckers dieser Welt?
All unsere Wirtschaft, unser Tun und Handeln ist global ausgerichtet – doch das Denken vieler ist das eines Schrebergärtners. Wir reisen in alle Welt um viel zu erleben, doch packen wir unser Anspruchsdenken in den Koffer und erwarten ‚unsere Heimat‘ in der Fremde. Dort erwarten wir herzlich empfangen, und mit Respekt behandelt zu werden. Doch Respekt vor fremden Sitten und Gebräuchen ist vielen von uns fremd. Und wehe der Fremde kommt zu uns. Wir wollen ihn hier nicht, denn das ist UNSER Land (leider sind es immer mehr die so denken und die schweigende Mehrheit wehrt sich nicht)

Ich habe Angst vor der Zukunft, Angst vor dieser Gesellschaft bei der es immer mehr um ‚ich will haben‘ und weniger um ‚ich kann geben‘ geht.

Wir möchten doch alle nur eines: ZuFRIEDEN leben.

Der Traum

Es war heiss, so heiss dass Anne abends wie gerädert von der Arbeit kam und abends nach einer ausgiebigen Dusche oft wie gerädert in’s Bett fiel. Sie hatte keine Lust mit Thomas zu reden, über was auch? Zudem forderte der Job sie im Augenblick extrem. Einige Kolleginnen waren krank oder im Urlaub, so dass sie zusätzliche Arbeit übernehmen musste und ihre Vorgesetzten dachten über eine Restrukturierung ihres Arbeitsplatzes nach. Sie musste Tätigkeitsberichte schreiben und wollte ein eigenes Konzept erstellen, das sich an tatsächlichen Arbeitsabläufen orientierte und nicht an Idealvorstellungen der Menschen die nur ‚am grünen Tisch‘ planten:(
Auch heute war wieder so ein Tag gewesen. Endlose Diskussionen die nicht wirklich zu etwas geführt hatten. Sollten doch die Herren aus der oberen Etage mal einen Tag in ihren Schuhen laufen, sie würden schon sehen, dass die ach so schönen Vorstellungen von dem idealen Kunden und reibungslosen Abläufen noch nicht einmal das Papier wert waren auf dem sie geschrieben waren. Aber was soll’s ? Wenn es noch lange so weiter gehen würde, und die neuen Konzepte tatsächlich umgesetzt werden sollten, würde sie sich anderweitig umsehen. Ihre Vorstellung von Service und Kundenorientierung waren….anders. Sie wollte ihr gegenüber so behandeln wie sie selbst behandelt werden wollte…und nicht als Nummer oder Kostenfaktor der einen idealen Betriebsablauf stört.

Nun stand sie hier unter der Dusche und ließ das kühle Wasser über ihren Körper laufen. Ihre Hände wanderten über ihren Bauch, ihren Busen, spielten mit den Nippeln und fanden dann den Weg zwischen ihre Beine. Der Körper verlangte nach ‚Mehr‘ aber der Kopf war müde, so müde, dass die Lust schon schlafen gegangen war. Noch eine Kleinigkeit zu essen, ein Glas Rotwein im Garten und dann ab in’s Bett. Morgen stand ihr wieder ein anstrengender Tag bevor. Thomas  hatte schon ihren Frust abbekommen. Sie hatte ihn kurz abgekanzelt und ihm klar gemacht, dass ihr heute nicht der Sinn nach Zuhören stand. Was auch? Immer wieder die gleiche Leier von  nervigen Kollegen und noch nervigeren Kunden. Ihre Sorgen zog er entweder in’s Lächerliche oder machte Vorschläge die so abseits jeglicher Machbarkeit waren, dass Anne sich nur noch mehr aufregte.
Gott sei Danke hatten Sie beim Bau des Hauses an solch warme Tage gedacht und das Schlafzimmer – ganz untypisch- in das Souterrain gelegt. Davor war eine relativ große Veranda mit einem großen Fenster, aber es war immer noch kühler hier, als wenn das Zimmer wie üblich, in einem der oberen Stockwerke liegen würde. Da sie morgens nach dem Lüften immer den Rolladen bis auf wenige Spalte schloss, war es hier nun angenehm ‚kühl‘  nun ja, kühler als im Rest des Hauses, und so schlief sie auch schnell ein nachdem sie sich  ausgezogen hatte und nur mit dem Slip bekleidet unter die dünne Decke kroch. Es dauerte nicht lange und sie driftete in das Land der Träume..far far away

Das sanfte Schlagen der Wellen, die meinen Körper umspielten, machte es mir schwer aufzuwachen. Ich lag an einem Strand, feinkörniger Sand unter meinem Rücken, die Sonnenstrahlen tanzen auf meinem Körper und das warme Wasser der Wellen umspielte immer wieder meinen fast nackten Körper. Ich fühle mich auf eine wundersame Weise geborgen und sicher und wusste dass DU gleich wieder bei mir sein würdest.
Wir wohnten nun schon einige Zeit hier im Haus am Strand und lebten unsere gemeinsame Lust aus. Weit weg vom der kleine Stadt und ihren Bewohnern. Kein Tourist verirrte sich hierher, war der Strand doch fernab jeglicher Vergnügungsmeile. Doch genau das wollten wir – Ruhe und Abgeschiedenheit um zu jeder Tages- und Nachtzeit lustvoll übereinander herfallen zu können. Erholung von unserem stressigen Alltag. Du warst etwas unternehmungslustiger als ich und hattest in den letzten Tagen die Umgebung und das kleine Städtchen erkundet. Vor einigen Stunden warst du aufgebrochen um wieder für Lebensmittel zu sorgen. Ich hatte es vorgezogen hier am Strand zu bleiben.
Noch im Halbschlaf wanderte meine Hand zwischen meine Beine. Die Sonne erhitzte nicht nur meinem Körper sondern auch meine Lust. Ich konnte nicht genug von dir bekommen und konnte es kaum abwarten bis du wieder bei mir sein würdest. Sehnsuchtsvoll blickte ich in die Richtung aus der du kommen solltest und wirklich, da in der Ferne sah ich dich. Kurz darauf warst du bei mir, Einkaufstüten in beiden Händen. Mit einer Hand schirmte ich meinen Blick gegen die sengende Sonne ab. Ich konnte nicht genug von deinem Anblick bekommen und fragte mich immer wieder wie ich einen Mann wie dich verdient hatte. Groß und mit dunklem dichten Haar, hatte  jedoch erst das kleine Grübchen auf deinem markanten Kinn meine Blicke auf sich gezogen als wir uns im Supermarkt erstmals über den Weg gelaufen waren- nun ja, ich war eigentlich mehr in dich hinein gelaufen. Aus meiner Entschuldigung wurde ein Kaffee und der Rest……wird Geschichte wenn es nach mir geht.
„Ich packe nur kurz die Einkäufe weg und du solltest dich duschen und was anziehen….ich habe eine Überraschung für dich!“
Das liebte ich so an dir, es wurde nie langweilig und du ließt dir immer was einfallen um unseren Urlaub hier kurzweilig zu gestalten. Doch das verschmitzte Lächeln hätte mich warnen sollen dass es diesmal etwas ‚anderes‘ werden sollte. „Rasier dich bitte besonders gründlich und überall, es könnte sein dass du……nun ja, du wirst schon sehen“ Noch während das warme Wasser über meinen Körper lief hattest du kurz den Kopf in die Dusche gesteckt. Ich konnte sehen, dass du deine weißen Leinenhose und ein weißes Shirt anhattest das deinen Oberkörper eng umschloss. Unter dem Stoff konnte ich das Spiel deiner Muskeln sehen. Whoww..dieser Mann gehörte zu mir:)
Mit frisch gewaschenen Haaren, makellos rasiertem Körper wie du es dir gewünscht hattest – warum eigentlich?- und noch ein wenig nass stand ich vor dem Kleiderschrank, unschlüssig was ich anziehen sollte denn es sollte ja zu deinem Outfit passen . Ich hatte in unserer Beziehung schnell gelernt, dass du derjenige warst der den Ton angab und es besser für mich war nicht immer alles zu hinterfragen. Für diesen Gehorsam wurde ich mit phantastischem Sex belohnt. Was wollte ich mehr?
„Zieh das weiße kurze Kleid an und lass den Slip weg“ Du standest hinter mir und deine Hände strichen sanft über meinen Körper. Ich spürte deinen Atem auf meinem Nacken als dein arm um meine Taille fasste und dein Finger über meine nasse Klit rieb. Sanft verstärktest du den Druck und mein Erregungslevel stieg, ich drückte meinen Po an dich, wollte dich hier und jetzt. „uhh, ja,,,,bitte..ich will dich“ „Nix da..“ mit einem kleinen Klaps auf meinen Po drehtest du dich um und verließt den Raum. „Ich warte 5 Minuten, dann bist du fertig angezogen und präsentabel..sonst“ Nachdem ich heute keine Lust auf ’sonst‘ hatte, und auch sehr neugierig war was du für uns geplant hattet beeilte ich mich deinen Wünschen nachzukommen. Nachdem ich Routine darin hatte war ich wirklich in 5 Minuten angezogen, leicht geschminkt und hatte die Haare kurz angefönt. Den Rest würde die Sonne erledigen.
„Ich habe gestern ein interessantes Gespräch mit dem Besitzer der Strandbar geführt. Er hat mir von einer Location berichtet, die ich mir heute kurz angesehen habe und in die ich dich nun bringen werde. Du musst mir vertrauen dass es dort sicher für dich ist und ich weiß, dass du dort Dinge erleben wirst die du dir in deinen kühnsten Träumen nicht vorstellen konntest. Ich werde immer an deiner Seite sein, denn ich will alles mit dir gemeinsam erleben.“ Oh Mann, das klang sehr geheimnisvoll. Ich wusste dass es keinen Sinn machen würde dich mit Fragen zu löchern. Du konntest verschlossen wie eine Auster sein und überaus verärgert reagieren wenn ich versuchte dich zu ‚knacken‘ Also genoss ich den kurzen Strandspaziergang. Hand in Hand betraten wir die Strandbar die wir in den letzten Tagen gefunden hatten. Das Haus lag unmittelbar am Strand und zog sich im hinteren Bereich in die angrenzende Bebauung des Ortes hinein. Ich hatte mich schon des öfteren Gefragt was sich wohl hinter der großen, mit wunderbaren Schnitzereien verzierten Holztür, die mit dem Schild ‚private‘ versehen war verbarg. Nun, heute war der Tag an dem ich dies erfahren sollte. José,der Besitzer, warf dir einen verschwörerischen Blick zu und sagte nur ‚es ist offen, und gut besucht‘ während du mich in Richtung genau dieser Holztür dirigiertest. „Entspann dich und vertraue mir, genieße jeden Moment denn du wirst nun Dinge erleben über die wir schon gesprochen haben, aber noch nicht ausleben konnten“ Ich war neugierig, das klang …oh mein Gott ! Ich weiß nicht was ich mir vorgestellt hatte, aber ganz sicher nicht DAS!
Wir standen in einem hellen Innenhof der von hellen Backsteinziegeln eingerahmt wurde. In der Mitte befand sich ein mit hellblauem Mosaik verzierter
Springbrunnen. Sitzkissen waren über den ganzen Innenbereich verteilt, ein Baldachin überspannte alles, so dass es zwar sehr hell, aber nicht einsehbar war. Und das war auch gut so, denn an einigen Stellen lagen bereits Paare, kleine Gruppen von Menschen, die durchaus nicht hier waren um die genialen Cocktails zu genießen. Augenblicklich ging mein Atem schneller. Wir hatten einmal darüber gesprochen wie es sein würde einander mit Fremden zu teilen „Du hast mich in einen Swingerclub gebracht? Ich weiß nicht ob ich dafür schon bereit bin.“ Du konntest meine Anspannung und auch etwas von einer Angst in der stimme hören. „Nein, ich habe etwas spezielleres mit dir geplant, und da du mir nicht widersprechen wirst und ich weiß, dass es dir gefallen wird wenn du dich darauf einlässt, werden wir nicht hier im Hof bleiben. Wir werden durch diese Tür dort treten, du wirst eine Maske aufsetzen die deine Augen bedeckt, und dann wirst du dich vollständig meiner Führung überlassen. Sag kein Wort und genieße den Moment.“
Ich wusste, dass Widerworte fehl am Platz waren und ich musste gestehen, ich war neugierig. Trotz meiner anfänglichen Angst hatte mich bereits die Lust im Griff. Noch einmal tief einatmen und dann betrat ich mit dir diesen Raum. Gleich nachdem sich die Tür geschlossen hatte legtest du mir eine Maske über die meine Augen bedeckte. Mit deiner Hand an meinem Arm dirigiertest du mich weiter. Sanfte Klänge umgaben mich es roch wie in einem Blumenladen – und Sex. „Setze dich“ wies mich deine sanfte Stimme an als eine Hand begann über meinen anderen Arm zu streichen u
nd wieder eine andere den Verschluss an meinem Kleid öffnete. Da ich, wie du mich gebeten hattest, keinen Slip trug war ich plötzlich nackt. Und im nächsten Augenblick waren diese Hände, fremde Hände überall auf meinem Körper und zogen mich sanft auf den Boden. „Wie..“ „psst..ich habe dich angewiesen kein Wort zu sprechen. Lass es einfach geschehen, es wird nichts passieren das ich nicht erlaube und das du nicht genießen wirst. Lass dich darauf ein.“ Deine Stimme war direkt neben mir, ich war sicher und mein Atem beruhigte sich. ‚Lass dich darauf ein‘ hattest du gesagt also begann ich die Berührungen und Streicheleinheiten zu genießen. Gleich einer sanften Massage glitten die Hände über mich und ich spürte wie eine große Lust in mir erwachte. Unbewusst spreizte ich meine Beine ein wenig, und im nächsten Augenblick bewegten sich Finger und eine Zunge(!) über meine Innenschenkel hinauf in meine Mitte und schon spiele jemand mit meiner Klit. Sanfter Druck, kreisende Bewegungen, mein Atem ging immer schneller und mein Herz schlug bis in den Hals. Das war ein Lustempfinden wie ich es noch nie verspürt hatte. Verrucht, unbekannt doch überaus erregend. Ich hob mein Becken diesen Fingern entgegen denn mittlerweile war ich so erregt, dass ich einen Schwanz in mir spüren wollte. Du schienst aus meinen Bewegungen diese Lust heraus zu lesen „Mach dich bereit..er wird groß in dich hineinstoßen..ich habe ihn für dich ausgesucht“ Meine Lust lief aus mir heraus ich hielt den Atem an und wartete und dann………

 

THOMAS……keuchend lag er auf Anne und stieß seinen erschlaffenden Schwanz immer wieder in Sie hinein! Hatte Sie wirklich so fest geschlafen, dass sie nicht merkte  wie ihr Mann sich ihr genähert und die Situation ausgenutzt hatte? Mit einem Schrei stieß sie ihn von sich . Was war nur aus ihnen geworden?

 

 

Lange Pause

 

Liebe Leser,

ich war länger weg. Derzeit lebe ich nicht nur mein Leben- mit Beruf Haushalt und normalem Alltag- und versuche Anne aktiv zu halten, sondern ‚lebe‘ noch 2 andere Leben, das meiner Eltern. Das erfordert viel Zeit und Kraft und der Kopf ist oft so müde, dass für Anne nicht viel Zeit bleibt. Sie erinnert mich aber ständig daran, dass sie noch da ist und ‚raus‘ will. Ich werde mich bemühen ihr immer wieder mal Freigang zu verschaffen. Habt Geduld mit mir..es werden hoffentlich wieder bessere Tage kommen.

Der Cop

Annes Kopfkino lief und sie konnte sich gut vorstellen sich hier mit einem Mann zu verabreden. Das sollte schon was besonderes,und könnte auch durchaus mal was während des Tages sein. Sie hatte auch schon einen geeigneten Kandidaten hierfür. Seit einiger Zeit schrieb sie sich mit einem Mann der aus ihrer Stadt kam. Er war Polizist und wohl schon eine Weile Singel. Erst kürzlich war er in ihre Stadt versetzt worden und nun auf der Suche- so sagte er. Auf dem Bild, das er ihr zugeschickt hatte, kam er eigentlich nicht sehr selbstbewusst rüber, aber das konnte täuschen. Der Schriftverkehr war angenehm und er wusste sich durchaus zu artikulieren. Somit unterschied er sich von vielen seiner Geschlechtsgenossen und Anne wollte es mal wieder versuchen. Denn sie war, wie ihre Freundin es so treffend genannt hatte, ‚underfucked‘. Im Ehebett lief nicht viel und das Surfen auf dem Portal erregte sie zunehmend. Sie wollte sich wieder ausprobieren. Warum nicht mit diesem Kerl?
Bisher war er noch zurückhaltend was ein schnelles Treffen anging, aber Anne war hartnäckig und bald hatte sie ihn soweit.

Das erste ‚Beschnuppern‘ sollte in einer Eisdiele stattfinden. Er fand das Lustig „Wenn uns beim Reden schon so richtig heiß wird können wir uns da etwas abkühlen- nicht dass du später dann zu warm bekommst“ Er fand das wohl witzig, Anne hatte für solche Sprüche wenig übrig. Ob ihr heiß werden würde, das musste er erst noch beweisen. Und bisher hatten ja alle Kerle mehr eine große Klappe als dass sie mit wirklicher Leistung punkten konnten. Aber was sollte schon passieren? Sie hatte ihm auch schon gesagt, dass sie einen speziellen Ort wüsste an dem sie gehen könnten wenn es denn nicht nur beim Eis essen bleiben sollte.
Wie immer war sie einige Minuten vor dem verabredeten Zeitpunkt in der Eisdiele. Sie hatte sich was zum Lesen mitgenommen, das sah unverfänglicher aus wenn sie länger alleine da saß- und wer wusste ob  er pünktlich war? Doch der Cop überraschte sie angenehm, denn auch er war überpünktlich. Sie erkannte ihn schon beim Eintreten in den Laden. Seine dicke Lederjacke, die er als Erkennungszeichen angegeben hatte, war bei diesem Wetter etwas unpassend aber unverkennbar. Je mehr er sich Anne näherte, desto größer wurde ihre Überraschung. Er sah so gar nicht wie der Mann aus den sie im Portal auf dem Bild gesehen hatte. Und seine ganzen Bewegungen zeugten nicht von einem selbstbewussten Mann. Der Blick war etwas unstet, die Schultern vornübergebeugt, unter der Lederjacke……Hemd und Pullunder. OMG !!
Ein schüchternes Lächeln huschte über sein Gesicht als er sie sah und er kam dann schnell auf sie zu. „Hallo, du musst Anne sein, richtig?“ Er sah sich nochmal kurz um ehe er sich zu ihr an den Tisch setzte. „Schön, dass du auch schon da bist, ich war mir nicht ganz sicher ob du wirklich kommen würdest. Aber ich freue mich sehr dich zu sehen.“ Nun ja, ein wenig Ähnlichkeit hatte er schon mit dem Bild, aber das musste Jahre her sein, dass das aufgenommen wurde. „Ja, freut mich auch dich hier zu  sehen. Ohne deine Lederjacke hätte ich dich fast nicht erkannt. Du ähnelst so überhaupt nicht dem Bild das du auf der Seite eingestellt hast.“ Ein wenig Sarkasmus schwang schon in Annes Stimme mit und der Cop fühlte sich sofort in die Defensive gedrängt. „Sorry, ich habe zum Zeitpunkt als ich mich angemeldet habe nichts passenderes gefunden.“ Blöde Ausrede, er wusste genau, dass er so wie er sich im Augenblick präsentierte keine Frau hinter dem Ofen hervorlocken konnte. Aber Anne hatte sich mental schon auf einen Fick im Pornokino eingestellt. Das würde nun ein Superquickie. Mal sehen ob er zumindest zu seinem Wort stehen würde. Es entwickelte sich ein belangloses Gespräch das doch zumindest eine angenehme und lustvolle Atmosphäre schuf.
Das mit dem Pornokino, bist du dir da sicher? In meiner Position möchte ich da ungern erwischt werden

„Nun stell dich nicht so an. Der Parkplatz ist nicht einsehbar und im Pornokino wirst du zu dieser Tageszeit wohl keinen deiner Kollegen antreffen“ Anne rollte genervt mit den Augen. „Willst du nun oder nicht?“ „Ja, Lust habe ich schon..also lass uns fahren
Nachdem sie ihren Kaffee gezahlt hatte machten Sie sich, jeder in seinem Auto, auf den Weg und waren auch kurz darauf auf dem Parkplatz angekommen. Noch immer war er unsicher und sah sich erst ausführlich um ehe er aus dem Wagen ausstieg. Anne wartete schon am Eingang zum Laden. „komm, da vorne geht es in’s Kino“

Eigentlich gab sie sich selbstbewusster als sie tatsächlich war. Ein wenig hatte sie doch Schmetterlinge im Bauch wegen dieser vollständig ungewohnten Situation. Aber das zog sie nun durch. Das Pärchenzimmer war ja fast wie ein Hotelzimmer nur nicht so komfortabel. Und da er sowieso nicht ihr Typ war, musste sie auch nicht kuscheln- sofern ihm der Sinn danach stand. ‚Lass mal, ich kenne mich hier etwas aus und frag an der Kasse damit die uns dann auch öffnen.‘
„Hi, wir wollen in die Paarkabine, macht ihr uns dann auf wenn ich klingele?‘ Anne versuchte nicht zu schüchtern zu wirken als sie mit der Verkäuferin hinter dem Tresen sprach.
„Sorry, aber die ist im Augenblick schon besetzt, da müsst ihr etwa warten, oder ihr nehmt euch eine der anderen Kabinen, Dahaben wir auch welche die mit dem Vorhang abzusperren sind, geht ja auch wenn ihr es etwas privater wollt.“ Gelangweilt sah die Frau Anne an, während sie an ihrem Kaugummi kaute und dabei mehr den Eindruck einer wiederkäuenden Kuh, als einer serviceorientierten Mitarbeiterin vermittelte. Anne rutsche fast das Herz in die Hose…Vorhang? Na hoffentlich konnte man den fixieren so dass sie wirklich keine Zuschauer hatten. Aber erst einmal musste sie den Cop in den hinteren Bereich bekommen. Er sah im Augenblick nicht sehr glücklich aus. „Hier musst du dein Eintrittsgeld bezahlen und dann öffnet sich die Tür zum hinteren, dunklen Bereich. Dort suchen wir uns eine Kabine. Das Paarzimmer ist derzeit leider schon belegt, aber das macht ja nix. Für Privatsphäre können wir auch mit einem Vorhang sorgen.“ Anne ließ dem Cop keine Zeit es sich anders zu überlegen und drängte ihn zum Eingang hin. Ihrem energischen Wesen hatte er nichts entgegenzusetzen und wenig später standen sie beide im Pornokino. Nun ja, es war ja nicht wirklich nur ein Kino. Der lange dunkle Gang, von dem rechts und links die Einzelkabinen abgingen führte zum Kino- aber dahin wollten sie ja nicht.

Anne hielt Ausschau nach einer geeigneten Kabine. Puh- hier war heute mehr los als sie erwartet hatte. Wenn nicht das Stöhnen der Darsteller auf der Leinwand aus den Kabinen drang, dann war es das von Besuchern. Nicht immer war der Vorhang zugezogen und oft konnte man seinen voyeuristischen Neigungen nachgehen- sofern man das wollte. Aber sie hatte keine große Lust den Kerlen zuzusehen wie sie es sich selbst besorgten. Überhaupt, ihre Lust war schon erheblich abgekühlt, aber sie hatte ‚A‘ gesagt..nun musste sie auch ‚B‘ sagen. Vielleicht war er mehr Mann als es augenblicklich den Anschein hatte. Der Cop folgte ihr dicht auf den Fersen, immer etwas zurückhaltend und unsicher um sich blickend. „Nun hab dich nicht so, ich glaube da vorne ist eine Kabine noch nicht besetzt, die nehmen wir uns dann. Wenn ich den Vorhang zugezogen habe, wirst du dich hoffentlich entspannen.“

Sie hatten Glück, hier gab es ein, wenn auch ein kleines,  Sofa. Das würde nicht allzu bequem werden, dann müsste sie den Bikercop ‚reiten‘. Hoffentlich spielten ihre Hüften da mit. Sie zog den Vorhang zu und befestigte die Schnallen so, dass ein Aufziehen nicht ohne weiteres möglich sein würde. Es war schummrig hier, in der Ecke der Kabine war eine Art Käfig – wohl für die, die sich hier auch noch in Rollenspiele ausleben wollten. Nicht ihr Ding:(
„So, nun entspanne dich mal. Keiner deiner Kollegen ist hier und ich habe jetzt Lust auf dich.“ Mit diesen Worten näherte sie sich ihm, und ihre Hand rieb über seinen Schritt. Na, da tat sich noch nicht allzu viel. Das sollte aber zügig besser werden nachdem sie den Druck verstärkte und auch ihre Hüften an ihn presste. Ein leises Stöhnen zeugte davon, dass auch er auf Touren kam und endlich bewegte er sich. Seine Hand fuhr unter ihre Bluse, ihren Bauch hinauf und unter den BH. „Du geile Sau, machst mich vollkommen verrückt. Zieh dich aus damit ich es dir besorgen kann“ Ups….wo war der schüchterne Kerl hin? Verwundert sah Anne ihn an als sie einen Schritt zurück trat um die Bluse aufzuknöpfen. Derweilen hatte er schon damit begonnen seine Hose aufzuknöpfen und und streifte sie sich von den Beinen. Der hatte es nun aber eilig. Sie machte gerade den BH auf als sich der Vorhang bewegte ‚Hey, warum habt ihr denn da zu gemacht? Ich will hier was geboten bekommen für mein Geld!‘ Mit einer Hand hielt sie den BH fest während sie mit der anderen den Vorhang etwas zur Seite schob, gerade so weit dass sie den Kopf durchstrecken konnte und keinen Blick in das Innere der Kabine erlaubte. „Mach dass du Land gewinnst. Peep Show ist die nächste Box, wir wollen hier unsere Ruhe haben“ und schon schloss sie den Vorhang wieder. Als sie sich umdrehte, den BH noch immer mit einer Hand festhaltend saß der Cop auf dem Sofa..und ER war zusammengefallen. Wo gerade ein harter, relativ großer Schwanz darauf hoffen ließ, dass dieser Nachmittag doch noch befriedigend werden könnte, da hing nun ein kleiner Wurm der von seinem Besitzer mit der Hand bearbeitet wurde.

Oh, das ist mir jetzt aber peinlich, aber dieser Mann hat mich so aus dem Konzept gebracht, das ist mir noch nie passiert. Komm her und versuche mal, ob du mir wieder ‚aufhelfen‘ kannst. Vorhin hat es doch auch funktioniert.„Da war er wieder, der unsichere Kerl. Und Anne hatte keine Lust ihm auf die Sprünge zu helfen. Eine ‚Wurmmassage‘ war nicht so ganz das weshalb sie hierher gekommen war. „Sorry, aber für Standhaftigkeit müsstest schon du sorgen, ich kann da mit Optik ein wenig nachhelfen wenn dir das hilft“, und sie streifte den BH ganz ab soviel wollte sie ihm geben um wieder in Stimmung zu kommen. Mit einem lässigen Hüftschwung kam sie auf ihn zu, beugte sich über ihn und  legte die Hände auf die Rückenlehne des Sofas. Ihre Brust war so nur einige Zentimeter vor seinem Gesicht. Heftig atmend bemühte er sich um die Standhaftigkeit seines Schwanzes aber warum auch immer da tat sich nicht mehr viel. „Glaubst du das wird noch was, oder…..“ die Frage schwebte wohl wie ein Damoklesschwert über ihm, er konnte ihr nicht in die Augen sehen…nun ja, seine Augen waren gerade anderweitig beschäftigt. Aber so sehr er auch an sich rieb und rubbelte, er blieb schlaff. „Das wird nichts mehr, ich verstehe es nicht, das tut mir so leid“ Anne gab es auf ihn optisch zu stimulieren..und auf andere Stimulation stand ihr nun nicht mehr der Sinn. „Ich glaube, wir brechen das hier nun ab. Schade, hätte ein netter, entspannender Nachmittag werden können.“ Sie war schon dabei sich wieder anzuziehen. Und auch er hatte sich die Hosen wieder hochgezogen.

„Sei mir nicht böse, aber ich brauche einen Mann der mit solchen Situationen umgehen kann. Du hast ein falsches Bild gepostet, darüber hätte ich evtl. noch hinweg gesehen wenn du hier deinen Mann gestanden hättest, aber so ein Fiasko ist dann auch für mich zuviel. Tut mir leid, dass ich gerade an deinem Ego kratze, aber ich erwarte hier schon mehr. Lass uns gehen“
Und schon war sie dabei den Vorhang wieder aufzuziehen. Der Kerl von vorhin stand unmittelbar vor ihr. Er hatte sich wohl eine  akustische Liveshow erhofft. Nun, die hatte er bekommen, aber anders als gedacht:)

Der Cop streifte seine Lederjacke über und folgte ihr zum Ausgang, den Kopf gesenkt und erneut dabei bedacht nicht links oder rechts zu sehen.

Wieder auf dem Parkplatz angekommen drehte sich Anne zu ihm um. „Du, das wird nix mit uns. Du brauchst mich auf dem Portal auch nicht mehr anzuschreiben.“ Eigentlich war es sonst nicht so ihre Art dermaßen rüde mit Menschen zu kommunizieren, aber er bekam nun ihren ganzen Frust ab.“Ich wünsche dir viel Glück, evtl. findest du ja noch jemanden- aber du solltest ein aktuelles Bild einstellen sonst steht beim nächsten Mal evtl. dein Date direkt auf und geht.“ Mit diesen Worten öffnete sie die Fahrertür an ihrem Auto stieg ein und fuhr davon.

 

Pornokino

Total frustriert hatte Anne sich in den letzen Tagen durch das Netz gelesen. Was waren das doch für Loser auf dieser Seitensprungplattform. Platte Sprüche auf den Profilseiten, oft voller Schreibfehler, phantasielos. Meinten die Kerle nur weil sie ein ‚Mann‘ waren, dass ihnen die Frauen wie reife Früchte vor die Füße fielen? Selbst wenn sie nur einen kurzen Seitensprung, einen lustvollen Fick für ein paar Stunden suchte, wollte Anne doch mehr. Denn wenn Mann etwas in der Birne hatte, wusste er mit seinem Schwanz etwas mehr anzufangen als rauf-rein-raus-runter. So ein paar wenige Ausnahmen gab es schon, aber die waren oft zu weit weg. Nun hieß es Geduld beweisen. Evtl. tat sich ja noch etwas auf.
In der Zwischenzeit war Anne über einen Blog im Netz gestoßen der sich sehr anregend las. Eine Frau berichtete von ihrem ‚Herrn‘ und welche Aufgaben er ihr stellte. Sie hatte wohl einen großen Lustgewinn daran sich seinen Wünschen unterzuordnen. ‚*Das hab ich gehabt und will es nicht wieder‘ dachte Anne bei sich, aber ein Post hatte ihre Neugier geweckt. Die beiden waren in ein Pornokino gegangen. Sowas war Anne vollkommen fremd. Diesen Begriff hatte sie bisher noch nicht gehört und sie begann sich hier zu informieren. Schon der Gedanke daran ließ ihr Kopfkino auf Hochtouren laufen. Auch wenn ihr der Gedanke, sich beim Sex von fremden Menschen zusehen zu lassen, sehr fremd erschien, so war doch die fremde Umgebung etwas das sie reizte. Ein wenig Recherche über Angebote in der näheren Umgebung und sie wurde fündig, sogar in ihrer eigenen Stadt. Ja, sie hatte diesen Sex-Shop schon ein paarmal im Vorbeifahren gesehen, aber dass sich darin auch ein Pornokino befand? Das musste sie sich ansehen.

Schon ein paar Tage später ergab sich die Gelegenheit. Anne war am späten Abend noch einkaufen und der Laden mit angeschlossenem Kino lag auf ihrem Weg. Der Parkplatz war diskret hinter dem Gebäude gelegen und es bestand eher nicht die Gefahr, dass einer ihrer Bekannten sie hier sehen würden..oder trieben die sich hier herum? War schon ein komisches Gefühl, aber da es hier auch einen Sexshop gab, konnte sie sich erst einmal recht unverbindlich umsehen. Einmal tief einatmen..und rein in den Laden. Sie kam sich wie ein kleines Mädchen vor und fühlte sich vollkommen deplatziert. Als ob ein Laufband über ihre Stirn lief „..zum ersten Mal hier und keine Ahnung 😦  “
Doch sie versuchte sich cool zu geben und sah sich erst einmal um. Am Eingang waren Kleider aufgehängt. Nun ja, nicht die Klasse die ihr favorisierter Laden hatte, aber DAS wollte sie hier ja nicht. Dann die Regale mit den üblichen Sextoys und einen sehr großen Bereich mit Porno Videos. Thomas würde ausflippen wenn sie mit sowas nach Hause käme. Sie konnte sich denken, dass er versuchen würde das eine oder andere nachzuspielen..was mit seiner mangelnden Standfestigkeit nur schwer möglich sein würde. Sie grinste in sich hinein und sah sich weiter verstohlen um. Da, in der Ecke des Ladens war eine Tür die wohl zum Kino führte. Die zwei Kerle, die gerade dahin verschwanden sahen nicht so ansprechend aus. Welcher Typ Mann suchte seine Befriedigung im Pornokino? Sie musste sich das näher ansehen.
Da an der Kasse gerade nichts los war, ging Anne möglichst unbefangen auf die Verkäuferin zu. „Ich habe gehört, dass Sie hier eine Pärchenkabine haben und will meinen Freund mit einem Besuch hier mal überraschen. Nun muss ich gestehen, dass ich keine Ahnung habe wie das hier funktioniert. Können Sie mir da ein wenig weiterhelfen?“
„Klar, kein Problem. Ich lasse sie rein und dann können sie sich umsehen. An der Pärchenkabine ist ein Klingelknopf. Wenn sie da sind drücken sie drauf und ich mache ihnen auf. da ist im Augenblick frei“. Anne versuchte möglichst selbstbewusst zu wirken und trat energisch an die Tür heran. Mit einem Summen öffnete sich der Verschluss und Anne trat hinein.

Boahh, war das düster hier. schmale Leuchten an den Fußleisten und an der Decke kämpften gegen die Dunkelheit an, die dem Ganzen wohl eine Atmosphäre verleihen sollten die dieser Laden definitiv nicht hatte. Billige Poster an den Wänden, die teilweise auch schon etwas eingerissen waren, sprachen nicht für diesen Laden. Nach einigen Metern, gleich an der ersten Ecke öffnete sich ein Raum der noch schummriger beleuchtet war und an dessen großer Wand ein Porno lief. In der Ecke erkannt Anne eine Art Käfig und auf dem Sofa das gegenüber dem Bildschirm stand saß ein Kerl der sich gerade sehr intensiv selbst bespielte. Schien aber die anderen Kerle die sich hier herumtrieben nicht weiter zu interessieren. Gleich daneben ein weiterer Raum, auch mit Bildschirm aber leer..und nach wenigen Metern stand Anne dann vor dem Pärchenzimmer. Ja wohl der einzige Raum, der eine Tür hatte und da war auch die Klingel. Kurz nachdem Anne sie gedrückt hatte ertönte wieder ein Summen und sie konnte eintreten „Na Süße..willst du mich da mit reinnehmen, so ganz alleine wie du bist?“ Anne fuhr erschrocken zusammen. Vollkommen auf den Raum konzentriert hatte sie nicht bemerkt wie sich ihr ein Kerl genähert hatte. Brr…nicht mit der Kneifzange würde sie den anfassen. Schmierige Haare, verlebter Eindruck..Nein danke.

„Nee du lass mal, ich schau mich hier nur kurz um..und meine Begleiter such ich mir schon selbst aus“. Unbewusst hatte sie sich aufgerichtet und versuchte selbstbewusst zu wirken obwohl sie sich eigentlich wie ein Mäuschen fühlte. Doch sie hatte Glück, der Kerl drehte gleich wieder ab. Um sich in den Raum ungestört umsehen zu können schloss sie die Tür hinter sich. Das war ja interessant. Hier könnte man wirklich nett spielen. Direkt neben der Eingangstür stand ein breites Lederbett, an der Wand der obligatorische Bildschirm auf dem gerade ein ziemlich heftiger Porno lief. Da, in der anderen Ecke stand ein Gyn-Stuhl….was für eine Einrichtung. Aber dann hatte sie ja eigentlich keine Ahnung was sie hier erwartet sollte. Was klopfte denn da so? Irritiert sah sie sich um und erschrak. Über der Ledercouch war ein Fenster mit einem Klappladen- der im Augenblick offen war. Nur schemenhaft konnte sie dahinter ein Gesicht erkennen und der Kerl meinte wohl hier ginge gleich live die Post ab. Oh, das musste sie sich merken für den Fall dass sie je hier aktiv werden wollte. Zuschauer, nein Danke!
Sie hatte in diesem Raum genug gesehen, überhaupt hatte sie hier genug gesehen. Sie wollte nur noch raus und begann sich unwohl zu fühlen. Was hatte sie sich dabei gedacht alleine hierher zu kommen? Nur raus hier ehe doch ein Kerl sie angrabschen wollte. Schnell ging Anne in Richtung Ausgang und atmete erst einmal tief durch als sie endlich draussen war. Das war speziell….sehr speziell. Ob sie irgendwann den Mut hatte mit einem Kerl hierher zu kommen?

Der Professor

Hier saß sie nun. Wie immer bei Verabredungen und Einladungen einige Minuten zu früh. Anne konnte nicht anders. Wenn sie tatsächlich pünktlich irgendwo erschien hatte sie das Gefühl zu spät dran zu sein. Aber so hatte sie Zeit diese, für sie ungewohnte Umgebung, in Augenschein zu nehmen. Sie ging selten in diese Studentenlokale. Thomas hatte das immer mit einem Lächeln abgetan. „Was willst du da? Wir sind doch Gruftis in deren Augen und bei der lauten Musik kannst du dich sowieso nicht vernünftig unterhalten.“ Als ob mit ihm eine vernünftige Unterhaltung je möglich wäre. Da ging es immer nur um seine Kunden, seinen Alltag, seine Probleme.  Und eigentlich musste sie auch keine Angst haben hier auf Bekannte zu treffen. Doch hier war Leben, pulsierende Lust und gute Stimmung. Die Menschen saßen in kleinen, oder größeren Gruppen zusammen, häufig drang ein Lachen an Annes Ohr und im Hintergrund liefen dezent die Hits die im Radio rauf und runter gespielt wurden. Das hatte so nichts von der ‚Kaschemme‘ als die Thomas diese Kneipe immer betituliert hatte. Anne begann sich zu entspannen und nippte an dem Bier das sie sich bestellt hatte. Eines würde sie sich gönnen. Sie musste ja noch Auto fahren. Und ihre Hände hatten etwas zu tun..denn sie war nervös. Sie war gespannt auf den Mann der sich hier mit ihr verabredet hatte.

Es hatte wirklich nicht lange gedauert, bis die Anzeige auf dem neuen Portal eine Reaktion und entsprechende Anschreiben generiert hatten. Auch wenn ihr Bild hinter einem Schlüsselloch versteckt war, hatte das Schreiben wohl Interesse geweckt. Bald war ein reger Austausch mit einigen Männern entstanden. Darunter hatte sich einer hervorgetan der nicht ganz so plump schrieb und recht nett zu sein schien. Da er auch noch aus der Nähe kam und – lt. seinen Angaben- als Hochschuldozent in einer nahe gelegenen Stadt tätig war, hatte Anne sich mit ihm verabredet. Diese Kneipe war seine Idee gewesen. Er sei öfter hier….nun ja, warum nicht ? Und nun wartete sie auf ihn.
Sie hatte sich fest vorgenommen dieses Date entspannt anzugehen. Nach der letzten Erfahrung würde sie auf keinen Fall am ersten Abend mit dem Kerl auf irgendein Zimmer gehen. Zu tief saß noch der Stachel der Enttäuschung..und der Angst, die sich dann doch eingestellt hatte. Und während  ihre Blicke über die Leute wanderten, näherte sich ihr ein Mann reiferen Alters. Sie hatten als Erkennungszeichen, die örtliche Tageszeitung ausgemacht. Wie originell. Diese hatte Anne neben sich auf den Tresen gelegt. Er hatte sie locker unter seinen Arm geklemmt. Anne nahm ihn erst kurz bevor er vor ihr stand wahr. Das war doch nicht der Mann auf dem Foto??? Dieser Typ hier trug einen Pullunder über dem karierten Hemd, hatte definitiv einige Kilos zu viel auf den Rippen und schien nicht so groß zu sein wie er online angegeben hatte. Anne wäre in dieser Sekunde am liebsten schon aufgestanden und gegangen. Dieser Abend würde kurz werden, doch ihre Erziehung verbat es ihr sich so rüde und ungehobelt zu benehmen.

„Sebastian?“ Anne rutschte vom Barhocker, neigte fragend den Kopf ein wenig und streckte ihm die Hand zur Begrüßung entgegen. Klar das musste er sein.
Susanne?“  – Anne hatte aus Bedacht nicht ihren richtigen Namen auf dem Portal angegeben. Sie begann aus gemachten Fehlern zu lernen und soweit als möglich eine Anonymität zu wahren- Sein Lächeln war fast schüchtern, er machte nicht den Eindrucke eines dominanten Mannes  als der er sich auf dem Portal dargestellt hatte. Soviel mal wieder zur Wahrheit im Internet;)  Möglichst unauffällig ließ Anne ihren Blick über ihn wandern. Jeans, hellbraune Schuhe, der Pullunder und das karierte Hemd..modisch sah anders aus. Das dunkelbraune Haar war an manchen Stellen schon ein wenig dünn und kurz geschnitten. Sein Lächeln war gewinnend und es bildete sich ein Grübchen als er sie nun weiterhin etwas unsicher ansah.

Bleiben wir hier an der Bar? oder wolltest du noch etwas essen, dann wäre es besser sich einen Tisch zu suchen.“ Fragend sah er sie an, während er die Zeitung auf den Tresen legte.
„Lass uns hier an der Bar bleiben. Ich glaube auch nicht, dass wir jetzt noch einen Tisch für zwei bekommen. Ich habe mir schon mal was zu trinken bestellt. Willst du auch was?“ Mit einem Blick signalisierte Sie dem jungen Mann hinterm Tresen dass hier eine weitere Bestellung fällig war.
„Ein Pils bitte“ Sebastian versuchte sich lässig auf dem Barhocker niederzulassen, aber irgendwie sah es unbeholfen aus. Das konnte ja noch was werden.

„Wir sind uns ja recht schnell einig gewesen dass wir uns hier zu einem ersten Beschnuppern treffen. Ich bin nun aber doch schon neugierig was dich auf das Portal treibt und was du dir so vorstellst.“ Anne versuchte die, für Sebastian augenscheinlich peinliche Situation zu entspannen.
Nun, das mag nun etwas merkwürdig klingen, aber auf die Idee hat mich eigentlich meine Frau gebracht. Sie meint unser Sexleben sei festgefahren und langweilig. Sie hat sich einen Liebhaber gesucht, bei mir käme sie nicht auf ihre Kosten und nun soll ich das Gleiche tun. Sie hat mir die Erlaubnis gegeben mich auf so einem Portal umzusehen und eine Geliebte zu finden. Sie meinte, dann hätte ich hinterher bestimmt wieder mehr Interesse an ihr weil ich erkenne dass keine so gut ist wie sie.“

Anne hatte das Gefühl sich verhört zu haben..wie bitte?? Er hatte sich hier mit ihr verabredet ‚weil seine Frau es ihm erlaubt hat?‘ Sowas war ihr ja noch nie untergekommen. Was für eine Frechheit!

„Das ist jetzt aber nicht dein Ernst? Sorry aber mit einer solchen Info den Abend zu beginnen schlägt für mich dem Fass den Boden aus. Glaubst du wirklich, dass eine Frau was mit dir zu tun haben will wenn du ihr eine solche Aussage präsentierst? Warum spielst du auf dem Portal nicht mit offenen Karten..und sagst dass du dein Eheleben mit einer Geliebten aufpeppen willst?“
Anne war lauter geworden als sie es beabsichtigt hatte und aus dem Augenwinkel nahm sie die Blicke der umsitzenden Leute wahr. Egal, hier kannte sie keiner und lange würde sie sowieso nicht mehr bleiben.
„Also, das Treffen hätten wir uns sparen können und lass mich dir einen guten Rat geben. Spiel auf dem Portal mit offenen Karten, vielleicht gibt es ja Frauen die auf sowas abfahren. Auch wenn ich nur auf der Suche nach Spaß und Abwechselung bin, so bin ich mir doch für solche Spielchen zu schade. Und Kerle, die da erst die Erlaubnis ihrer Frau brauchen finde ich schon überhaupt nicht begehrenswert.“ Währenddessen hatte sie ihren Geldbeutel aus der Handtasche gezogen und das Geld für ihr Bier auf den Tresen gelegt. Keine Minute würde sie länger bleiben.

Ohne ein weiteres Wort verließ sie das Lokal. Verdammt….war sie denn nur auf Looser abonniert?