Der Masseur

(Bild von Heike Frohnhoff auf Pixabay)

 

Verdammt, irgendwo musste es hier doch abgehen. Das Navi hatte Anne schon einmal in die Irre geführt und sie in die entlegenste Ecke eines Dorfes dirigiert. Langsam wurde es zeitlich eng. Sie hatte bewusst einiges an Puffer für die Anfahrt zum ‚Masseur‘ mit eingeplant.

Das war ein neuer Versuch ihrer, sich aufbäumenden, und nach Erfüllung gierenden Lust ein Ventil zu verschaffen. Ob der neue Kerl dazu geeignet war? Keine Ahnung. Im Austausch war er eher zurückhaltend, aber kam ganz nett rüber. Und Anne war im Augenblick nicht sehr anspruchsvoll. Sie wollte ES nur wieder versuchen. Also hatte sie ihrem Mann gesagt sie sei mit einer Freundin verabredet und war losgefahren. Auf der Karte hatte sie sich ungefähr angesehen wo es hin ging – denn wie bei dem Pendler sollte das Treffen in privater Umgebung stattfinden. Das war immer ein Wagnis aber Anne war es mittlerweile egal.

Ärgerlich, hier in diesem Tal war der Empfang für das Navi wohl schlecht, aber es musste in wohl irgendwo rechts abgehen- ah ja, da stand das Straßenschild das nun endlich den richtigen Weg wies. Und nach kurzer Zeit hieß es ‚sie haben ihr Ziel erreicht‘.

Er hatte ihr ein Bild von sich geschickt. Im ersten Augenblick musste sie lachen als sie es sah. Er erinnerte sie ein wenig an den Kuschelbär“. Der ganze Körper war irgendwie ‚weich‘ nicht so ganz das was sie suchte, aber sie war wirklich nicht wählerisch.
Ein Parkplatz war in dieser ruhigen Dorfstraße schnell gefunden . Noch einmal tief durchatmen und dann stand sie auch schon an dem Haus und drückte auf den Klingelknopf.

Nur Sekunden später öffnete sich die Tür, er musste wohl direkt daneben gewartet haben. „Ah, Frau Müller, schön, dass sie es doch noch geschafft haben, kommen sie doch rein“.  Anne war irritiert- was sollte das denn und mit einem Kopfschütteln betrat sie den Hausflur. Der Masseur schloss die Eingangstür schnell hinter ihr. „Sorry für die etwas ungewöhnliche Begrüßung, aber meine Nachbarin ist eine alte Tratschtante und jeder Besuch bei mir wird neugierig beäugt. Wenn sie den Eindruck hat, das ist Kundschaft die zur Massage kommt, dann fragt sie mir kein Loch in den Bauch über meinen ‚Damenbesuch‘. Wie es eben auf dem Dorf ist.

Anne sah sich schon einmal verstohlen um. Wirkte alles ein wenig renovierungsbedürftig…. Die Wände konnten einen neuen Anstrich vertragen, hie und da standen Kartons herum…merkwürdig.

Sorry wie es hier aussieht“ er schien ihre Gedanken gelesen zu haben, „aber ich bin gerade am renovieren, weiter oben im Haus und in meinem Massageraum sieht es ansprechender aus. Aber komm doch erst mal rein. Willst du was trinken? Ich kann dir Sekt, Limo, Sprudel anbieten – oder willst du lieber einen Kaffee?“ Holte der Kerl auch einmal Luft?

„Danke, ein Wasser wäre schön, ich muss später ja noch Auto fahren und da ist Alkohol ein No-Go. Zudem in ich ja nicht für eine Tasse Kaffee hergekommen“.

Die Unterhaltung plätscherte eine Weile vor sich hin. Er war sichtlich nervös, hatte Anne im Laufe des Gesprächs mitgeteilt, dass er seit einiger Zeit von seiner Frau getrennt leben würde und Anne nun die Erste sei, mit der er wieder Sex haben würde. Na, das konnte ja was geben.

Komm mit nach oben, ich habe da etwas vorbereitet. Ich glaube du wirst eine Massage zur Entspannung bestimmt genießen“. Nun das ließ Anne sich nicht zweimal sagen. Dafür war sie immer zu haben und wenn er sein Handwerk verstand, wäre der Tag zumindest in dieser Hinsicht ein Gewinn.

Der Masseur führte sie hinauf in die obere Etage. Hier sah es schon viel ansprechender aus und es roch frisch gestrichen. Er öffnete eine Tür ‚Holla die Waldfee‘ dachte sie bei sich.

Mitten im Raum stand eine Liege auf der sich ein sichtbar flauschiges Handtuch befand. An den Wänden hatte er kleine  Teelichter aufgestellt, im Hintergrund spielte eine leise, schon jetzt entspannende Musik.

Zieh dich aus und mach es dir auf der Liege bequem, leg dich am Besten auf den Bauch. Ich komme gleich und dann verwöhne ich dich“. Mit diesen Worten schloss er die Tür hinter Anne.

Nun gut, dachte sie bei sich, während sie sich in dem Raum genauer umsah. Außer der Liege, einer breiten Matratze auf der sich ein großes Kissen und eine Decke befanden und die in der Ecke des Raums lag, und den vielen Teelichtern stand da nur noch eine kleine Kommode mit der Stereoanlage. Zumindest offensichtlich kein Platz um irgendwo eine Kamera zu verstecken. Denn das war auch eine von Annes heimlichen Ängsten – einen Film vom Sexdate im Netz zu finden.
Und dann begann sie sich auszuziehen. Der Raum war angenehm temperiert, er hatte sich wirklich Gedanken gemacht. Kurz darauf lag sie bäuchlings, wie er sie gebeten hatte, auf der Liege. ein zweites Handtuch hatte sie über ihre Beine bis über den Po gezogen. Sie musste nur aufpassen, dass sie nicht schon einschlief. Es war so angenehm hier:)

Doch schon hörte sie ihn hereinkommen. Sie hatte den Kopf zur Tür gedreht und sah nun, dass er sich auch aus- und umgezogen hatte. Nur noch mit einer weißen Pluderhose bekleidet betrat er den Raum und schaltete sofort die Deckenbeleuchtung aus. Die Teelichter erzeugten ein sanftes Licht. Anne war gespannt wie es nun weitergehen würde.

Reagierst du auf irgendwas allergisch? Ich würde für die versprochene Massage gerne ein Öl verwenden, wäre aber nicht so gut wenn du davon einen Ausschlag bekommst.“ „Nein, mach mal, ich vertrage alles“ Im nächsten Moment fühlte Anne wie ein warmes Öl auf ihren Rücken lief und ein angenehmer Duft von Orangen drang in ihre Nase. Gleichzeitig begann er mit sanftem Druck über ihren Körper zu streichen. Sie hatte es sich wirklich bequem gemacht und je länger er mit seinen Händen ihren Körper bearbeitete desto stärker entspannte sie.
Langsam arbeitete er sich über die Lendenwirbelsäule weiter nach unten, war an ihrem Hintern angekommen und schon fiel das Handtuch. Sanft drückte er die Beine etwas auseinander. Mit leichten Bewegungen massierte er Oberschenkel, bewegte sich hinab zu ihren Fesseln und am anderen Bein wieder hinauf. Wie zufällig berührten seine Finger immer wieder ihre, langsam feuchter werdende Mitte.

Anne begann sich vollkommen zu entspannen. Das tat sehr gut, und langsam begann sich eine Wärme in ihr auszubreiten. Die leise Musik im Hintergrund, die schummrige Beleuchtung durch die Kerzen und der Duft im Raum ließen sie fast schweben. Seine rhythmischen Streicheleinheiten über ihren Körper, die immer zielgerichteter ihre Mitte erfassten, taten ein Übriges um ihre Lust zu entfachen. Mit leichtem Druck begann er nun ihre Klit zu massieren. Sie hob ihr Becken um ihm zu signalisieren dass sie das genoss. Er intensivierte den Druck und vorsichtig drang er mit einem Finger in sie ein. Anne war mittlerweile sehr nass, ihre Lust floss förmlich aus ihr heraus.  „Du scheinst das zu genießen, und ich muss sagen die Aussicht die ich hier habe ist auch durchaus anregend für mich. Aber ich habe noch etwas mehr zu bieten- rutsch doch ein bisschen in meine Richtung“ Er umfasste ihre Hüfte und zog sie zu sich so dass sie gerade noch mit ihrem Becken auf der Liege lag. Er spreizte ihre Beine und sie konnte nun spüren, dass die Massage auch nicht ganz spurlos an ihm vorüber gegangen war. Ein dicker Schwanz zwischen ihren Schenkeln begehrte Einlass. „Achtung, das wird nun etwas heftig…denn du hast mich geil gemacht“. Kaum hatte er das gesagt drang er mit aller Macht in sie ein.

2 Kommentare zu „Der Masseur

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