Private Session

Anne trat das Gaspedal noch ein wenig weiter nach unten. Mit fast 140 kmh brauste sie über die Autobahn. Eine Tempo, das sie sonst nicht fuhr. Sie war berauscht von den Gefühl der Geschwindigkeit und dem Gedanken an das was auf sie zukam. Zu Hause hatte sie gesagt, dass sie auf die Geburtstagsparty einer Freundin fuhr. Thomas mochte Sabine nicht sonderlich und da war es kein Problem gewesen dass er alleine zu Hause blieb.
Anne war aber auf dem Weg zum Pendler, mit den sie sich nach dem letzten Treffen relativ schnell einig geworden war. Er hatte schon eine Woche nach dem Treffen im Schnellrestaurant Zeit. Und sie hatten sich darauf geeinigt, dass sie zu ihm nach Hause kommen würde. Das war ein wenig gewagt, darüber war Anne sich bewusst. Aber wenn man es genau nahm, passieren konnte auch in einem Hotelzimmer etwas. Sie spielte ja sowieso mit dem Feuer..sie würde sich schon nicht verbrennen. Wie ein Teenager ging sie leichtfertig diese Gefahr ein, wohl wissend, dass nicht nur die Gefahr bestand einem Perversen in die Hände zu fallen, sondern auch einem der gerne Filmchen drehte. Sie würde sich gründlich umsehen ob sie nicht irgendwo etwas verdächtiges sah.
Irgendwie vertraute sie auf ihre Menschenkenntnis. Sie hatte das Gefühl, dass er normal war, einfach nur den schnellen Kick suchte- genau wie sie.
Und da kam auch schon die Abfahrt zu seinem Wohnort. Das Navi wies ihr den Weg durch die Gassen dieses kleinen Ortes. Sie hätte das Haus wohl sonst nicht so schnell gefunden. Irgendwie hatte sie es sich anders vorgestellt. So wie er es geschildert hatte , hatte sie etwas moderneres , größeres erwartet. Das hier war ein kleines Häuschen, das seine besten Zeiten schon gesehen hatte. Da war sie auf die Wohnung gespannt.
Sie parkte ihr Auto etwas abseits- er hatte sie darum gebeten, denn ..das war ein ehrenwertes Haus und die Nachbarn, die wussten dass er verheiratet war und seine Frau auch schon gesehen hatten, sollten nicht auf falsche Gedanken kommen. Anne war es egal. Sofern er sie hier und heute nicht absolut flashen sollte, würde es keine Wiederholung dieses Dates geben. Das war ihr schon jetzt klar. Immer mehr fühlte sie sich wie eine Raubkatze auf Beutefang – und sie hatte großen Hunger.

Doch einen Schritt nach dem anderen. Erst einmal wollte sie sehen was dieser Mann ihr zu bieten hatte. Nun wenige Sekunden nachdem sie den Klingelknopf betätigt hatte, summte es auch schon und die Tür öffnete sich in einen schmalen, dunklen Gang. Mit Teppichboden belegte Stufen gingen nach oben „Komm rauf, meine Wohnung liegt unter dem Dach“ tönte es von dem oberen Podest. ‚Soviel zur Geheimhaltung‘ dachte Anne bei sich als sie nach oben ging..und dann traute sie ihren Augen nicht. Da stand er..in Schiesser Feinripp Unterhemd und ausgebeulter Jogginghose. „Komm doch rein und mach es dir schon mal im Wohnzimmer bequem ich muss noch kurz..“ und damit verschwand er im Bad, wie Anne später feststellte.

‚Ich bin hier im falschen Film gelandet, wo ist der wortgewandte Mann den ich auf dem Portal kennengelernt habe? Meinen die Kerle, wenn sie die Frau erst mal bei sich haben müssen sie sich nicht mehr anstrengen? Ich hoffe im Bett hat er mehr zu bieten‘ Anne zog ihre Jacke aus und sah sich erst einmal neugierig in der Wohnung um. Es war alles sauber und auch einigermaßen aufgeräumt, aber nicht gemütlich. Zweckmäßig funktionell. In der Küche ein kleiner Tisch mit nur einem Stuhl, in der Spüle stand noch etwas Geschirr, wohl vom Mittagessen. Direkt daneben das Wohnzimmer mit einer breiteren Couch über die sorgsam ein Teppich gelegt war. In der Glasvitrine standen Modellautos und Gläser direkt nebeneinander. “ Ah, ich sehe du bewunderst meine Sammlung“ der Pendler stand unvermittelt hinter ihr.
Sanft strich er mit seiner Hand über ihren Nacken. Seine Lippen hauchten einen Kuss auf ihre Schulter während er schon begann ihre Bluse aufzuknöpfen. „Du hast viel zu viel an, das muss ich gleich ändern.“ Da hatte er wohl Übung, denn im Handumdrehen fiel Annes Bluse auf den Boden, und immer noch strich er sanft mit seinen Händen über ihrem Körper. Das gefiel ihr. Sie hatte von einem Augenblick auf den anderen umgeschaltet, von der Beobachterin in einem Zimmer zur lustvollen Frau, die das hier sehr genoss. Sie schloss die Augen und ließ sich ‚bedienen‘, lehnte sich leicht rückwärts an ihn und konnte schon spüren, dass seine Erregung immens war. Sein harter Schwanz drückte sich an ihre Pobacken und in ihrer Mitte wurde es warm und feucht. Das ließ sich gut an.
„Ich habe es uns hier gemütlich gemacht“ sagte er, während er begann den Reißverschluss des Rockes zu öffnen. Ihre Hände griffen nach ihm und massierten seinen immer härter werdenden Schwanz. Nun drehte sich sich um und schaute ihm in die Augen. Küssen würde sie ihn nicht, das war – für sie- so viel intimer als reiner Sex. Mit ihren Fingernägeln fuhr sie leicht über seinen Oberkörper und schon wurden seine Nippel hart. „Ziehen wir uns aus..und dann lass uns mal loslegen. Ich habe einen Riesenständer der gerne in deiner Möse eintauchen würde“
Nun ja, ein Verbalerotiker war er wirklich nicht, aber das interessierte Anne im Augenblick wirklich nicht. Denn das was nun aus seiner Jogginghose herauskam war schon- beachtlich!
Mit einigen wenigen Handgriffen hatte auch sie sich ausgezogen und schon schob er sie auf die Couch.  Seine Hände waren auf einmal überall auf ihr, er kniete zwischen ihren Beinen, spreizte sie und strich über ihren Kitzler. Mit seinen Fingern begann er sie zu massieren und drang dabei immer wieder leicht in sie ein. Auch wenn Anne es sehr genoss und begann auszulaufen, so konnte sie doch ihren Kopf nicht ausschalten. Fast analytisch beobachtete sie, was der Pendler da gerade mit ihr machte. Sie ließ sich ‚bedienen‘, rutschte dabei immer weiter rückwärts und lag im nächsten Moment auch schon vollständig auf dem Rücken. DAS war sein Signal! Er kniete sich auf die Couch, hob ihre Beine leicht an und stieß mit seinem Schwanz heftig in sie hinein. Kein vorsichtiges Herantasten, kein weiteres lustvolles Vorspiel . Wie ein Dampfhammer bearbeitete er sie. Und Anne genoss es. Es war so ganz anders als das was sie bisher gehabt hatte. Dieser Schwanz war dick und groß, sie hatte das Gefühl vollständig ausgefüllt zu sein und ihr Körper reagierte entsprechend. Er atmete heftig, immer schneller bewegte er sich in ihr ehe er sich mit einem lauten Stöhnen in sein Kondom ergoss, das er vorher übergestreift hatte. „Du fickst gut und bist wunderbar nass“ Nun, das war nicht unbedingt der Kommentar den Anne hören wollte, aber was machte das schon. Er hatte ein angenehmes Gefühl in ihr ausgelöst, und da kam bestimmt noch was. Der Tag war ja noch nicht vorbei. Doch sie konnte im Kopf nicht loslassen, sich nicht fallen lassen und nur ‚fühlen‘.  Das war ihr größtes Problem. Bisher hatte es noch kein Mann geschafft dass sie sich fallen ließ und einfach genoss.
Sie wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dieser Mann kommen würde, sie bis dahin aber noch einiges erleben und ausprobieren würde.

Während ihr Atem noch etwas schneller ging hatte der Pendler sich schon aufgesetzt und wandte ihr den Rücken zu. ‚Nicht sehr charmant‘ dachte sie bei sich. „Ich gehe kurz in’s Bad mich frisch machen und dann muss ich eine rauchen. Ich hab dir auch ein Handtuch hingelegt wenn du dich abduschen willst.“ und schon war er weg und nur einen kurzen Augenblick später hörte Anne die Dusche rauschen. Als er dann auf dem Balkon stand nutzte auch sie die Gelegenheit sich zu waschen. Nachdem es draussen zu kalt war und sie keine große Lust hatte nackt bei ihm auf dem Balkon zu stehen- wobei, das würde den Nachbarn doch etwas Gesprächsstoff liefern- machte sie es sich wieder auf der Couch bequem. Hier war es wenigstens warm.
Der Pendler kam dann auch kurze Zeit später wieder zu ihr und legte sich neben sie. Auch wenn Anne es so nicht gedacht hatte, unterhielten sie sich eine Weile recht entspannt. Wie zufällig legte er dabei seine Hand auf ihren Schoss und begann, sie mit seinen Fingern wieder zu stimulieren. Das konnte er gut, beherrschte den Wechsel zwischen sanftem Druck und vorsichtigem Eindringen. Immer tiefer ließ er seine Finger in sie hineingleiten  und Anne ließ es zu. Es fiel ihr immer schwerer sich auf das Gespräch zu konzentrieren. „Dreh dich auf den Bauch, ich will dich Doggy“ Uhh, das war mal eine Ansage und Anne drehte sich , streckte ihm ihr Hinterteil entgegen, der Oberkörper lag auf der Couch. Er kniete hinter ihr, seine Hände umfassten ihre Hüfte und sie spürte wie sein Schwanz langsam ihre Pobacken spreizte, auf und ab über ihre immer nasser werdende Spalte fuhr bis er wieder ruckhaft , bis zum Anschlag, in sie eindrang. Und wieder bearbeitete er sie als ob es kein Morgen gäbe. „Glauben denn alle Männer nur weil sie rammeln wie die Blöden dass es der Frau deshalb auch großen Spaß macht?“ Anne hatte das Gefühl neben sich zu stehen und die Situation als Außenstehende anzusehen. Verdammt, warum war sie nur so ein Kopfmensch? Und schon ertönte wieder sein Stöhnen und sie wusste dass es vorbei war.

„Ich hoffe, du hattest auch so großen Spaß wie ich . Du bist schon richtig geil“ das war ihr dann doch zuviel. „Ehrlich, auch wenn du deinen Spaß hattest, ich kam mir recht benutzt vor. Aber da bin ich wohl selbst dran schuld. Du hast mir nicht das Gefühl gegeben dass dir meine Lust auch wichtig ist..solange ich nur nass genug bin dass es für dich flutscht“.
Von einem Moment auf den anderen war Anne die Situation hier zuviel. Sie musste hier raus. Noch während er sie vollkommen überrascht ansah, rutschte sie von der Couch und griff nach Ihrer Wäsche. “ Ich dusche mich noch schnell und dann muss ich weg.“ ‚Schon wieder so ein schneller Abgang‘ dachte sie bei sich. ‚Das darf nicht zur Gewohnheit werden, oder ist irgendwas mit mir verkehrt? Ist es denn soviel verlangt, dass ein Mann sich auch mal ein wenig um meine Lust kümmert?‘

Mit dem heißen Wasser der Dusche versuchte sie auch ihre Frustration abzuwaschen, aber das wollte ihr nicht gelingen. Als sie das Bad verließ stand der Pendler, nun wieder in Jogginghose und Unterhemd vor ihr. „Es ist wohl wirklich besser wenn du jetzt die Biege machst. So eine wie du ist mir noch nicht untergekommen. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir eine andere für heute bestellt“ und schon öffnete er die Wohnungstür. Anne war wie vor den Kopf gestoßen. Klar, ihr Abgang war nicht der rühmlichste, aber eine solche Bemerkung. Was für ein Arsch!
„Na, hoffentlich findest du eine die deine Couch ansprechender findet und die dein Schwanz so richtig bearbeiten kann“ lauter, als es erforderlich war, antwortete Anne ihm während sie die Treppe hinunterging. Sollten die Nachbarn doch denken was sie wollten.

Auf dem Weg nach Hause überlegte sie sich schon eine Erklärung für Thomas warum sie so schnell von der Party der Freundin zurück war.

4 Kommentare zu „Private Session

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